Gratzer: Ybbstalbahn soll weiterhin bis Hollenstein fahren

Festlegungen vor Abschluss der Interessentensuche nicht zielführend

St. Pölten, (SPI) - "Im Rahmen der Sitzung des Regionalverbandes plädierten viele Bürgermeister dafür, dass eine Weiterführung der Ybbstalbahn von Waidhofen/Ybbs über die Firma Bene hinaus bis nach Hollenstein weiterhin eine Option ist, die geprüft werden soll. Dies wurde so beschlossen und ich sehe es als bedenklich an, dass diese Möglichkeit heute in den Ausführungen von Landesrat Johann Heuras anlässlich der Pressekonferenz zur Zukunft der Ybbstalbahn keine Erwähnung fand. Schließlich ist es vor Abschluss der Interessentensuche für die Fortführung der Ybbstalbahn und den dafür notwendigen Verhandlungen nicht zielführend, vorab bereits Festlegungen zu treffen", reagiert der Hollensteiner Bürgermeister und SPNÖ-Landtagsmandatar Ing. Franz Gratzer auf heutige Aussagen von LR Heuras.****

"Selbstverständlich würden wir uns alle wünschen, dass die für den Nahverkehr und den Tourismus so wichtige Ybbstalbahn ‚unzerstückelt’ erhalten bleibt. Da die ÖBB aber weiterhin ein Abstoßen dieser Bahnlinie verfolgt, müssen Alternativen greifen. Dafür ist es auch notwendig, einen neuen Betreiber zu finden - und dies wird die große Aufgabe der kommenden Monate sein. Vor dem Ausstieg der ÖBB aus dem Bahnbetrieb müssen diese aber sicher noch die jahrelang versäumten Investitionen und Erhaltungsmaßnahmen nachholen. Hier dürfen die ÖBB nicht aus der Verantwortung entlassen werden. Eine Bahnlinie, deren technischer Zustand teils wirklich besorgniserregend ist, läuft sonst Gefahr, wegen mangelnder Attraktivität oder zu hoher Einstiegskosten keinen Partner zu finden", so Gratzer.
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