FA-REINOLD: Wiener Linien-Spitzel von SPÖ bestätigt und begrüßt

Spitzelskandal wird SPÖ-Skandal

Wien, 22-04-09 (OTS) - Während die Wiener Linien zum unfassbaren Spitzelskandal keine Stellungnahme abgegeben wollen und auch die sonst in alle Kameras lächelnde SPÖ-Finanzstadträtin Brauner untergetaucht ist, hat sich in den Reihen der SPÖ doch ein Pflichtverteidiger für die skandalöse Vorgangsweise der Abteilung P21 bei den Wiener Linien gefunden, kritisiert der Vorsitzende der FA (Freiheitliche Arbeitnehmer) bei den Wiener Linien Wolfgang Reinold.

Kurioser Weise wird der Vorwurf der Bespitzelung in der Überschrift zurückgewiesen, im Text jedoch bestätigt und gut geheißen. Die SPÖ findet es demnach in Ordnung, anständige Bedienstete durch Detektive beschatten zu lassen. Hier stellt sich die Frage der Zuständigkeit, da im Prinzip die BKK (Betriebskrankenkasse) der Wiener Linien eventuelle Kontrollen durchzuführen hat.

Darüber hinaus hat sich bereits im Vorjahr der Zentralbetriebsrat bei den Wiener Linien gegen jegliche Art der Bespitzelung ausgesprochen. Ich frage mich auch, wie die Wiener Linien zu Verdachtsmomenten kommen können, die darauf hinwiesen, dass Krankenstandsmissbrauch vorliegt, ohne dass Krankendaten zu besagter Abteilung P21 fließen, so Reinold.

Auch in dieser Causa liegen den FA Beweise vor, die belegen, dass von der Direktionsärztin Krankendaten samt Befunden an verschiedene Abteilungen, darunter auch an die P21 weiter gegangen sind. Ich schließe mich daher den Forderungen von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache an, dass dieser beispiellose Skandal personelle Konsequenzen bei Wiener Linien und SPÖ nach sich ziehen muss, so Reinold. (Schluss)am

Rückfragen & Kontakt:

Wolfgang Reinold
0699/14620739

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0004