Walser: Martin Graf - Klagen Sie mich zivilrechtlich!

Graf handelt feige - Er scheut den Wahrheitsbeweis

Wien (OTS) - "Martin Graf handelt feige. Seit Monaten überzieht er alle seine KritikerInnen mit Klagen. Kläglich! Jetzt klagt er wieder einmal. Oder doch nicht? Auf seiner Homepage behauptet er tatsachenwidrig: 'Gericht will Harald Walsers Auslieferung'. In Wirklichkeit hat die weisungsgebundene Staatsanwaltschaft und nicht ein unabhängiges Gericht die Auslieferung beantragt", reagiert Harald Walser, Abgeordneter der Grünen, auf Graf. Stein des Anstoßes ist ein Kommentar von Walser in der Presse mit dem Titel "Affektierter Antifaschismus oder politische Hygiene?".

Gerne zitiet Walser die von Graf beanstandete Stelle noch einmal:
"Die Wahl eines Martin Graf durch SPÖVP lag ganz auf der Linie von Burger und Fleischhacker. Die logische Folge sind Skandale, wie wir sie immer wieder diskutieren (müssen). Michael Fleischhacker plagt vielleicht das schlechte Gewissen, wenn er jetzt ausgerechnet den Aufdecker des Skandals zum Gegenstand seines journalistischen Zorns macht. Nein, nicht ´die Linke` verdient die Schelte, sondern jene journalistischen Kaliber á la Fleischhacker und Burger, die der politischen Aufpäppelung von Haider, Strache, Graf & Co. die mediale Absolution erteilt haben.
Jetzt haben wir die rechten Extremisten auch Dank ihres Begleitschutzes genau dort, wo sie ganz sicher nicht hingehören: Die Relativierer und Leugner des Holocaust tummeln sich im Machtzentrum der Republik."

"Martin Graf weiß ganz genau, dass mich das Parlament gar nicht ausliefern kann, weil diese Aussage im Zusammenhang mit meiner politischen Tätigkeit gemacht wurde. Ich würde gerne den Wahrheitsbeweis antreten. Er könnte mich jederzeit zivilrechtlich klagen. Bitte, Herr Graf, tun Sie das! Das traut er sich aber nicht. Schade", bedauert Walser.

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