BZÖ-Grebenjak: Dringender Handlungsbedarf von Bundesministerin Fekter

Zuteilungen von Kärntner Polizisten in andere Bundesländer müssen sofort gestoppt werden

Klagenfurt (OTS) - "Das Bundesland Kärnten stellt bereits seit Jahren eine Vielzahl an Zuteilungen von Polizisten in andere Bundesländer. Diese zwangsweisen Zuteilungen von Kärntner Polizisten müssen sofort gestoppt werden", fordert heute, Mittwoch, der Sprecher für Exekutive und Öffentlicher Dienst des BZÖ Kärnten, LAbg. Gerald Grebenjak, die zuständige Bundessministerin Maria Fekter auf, endlich zu handeln. "Mit der derzeitigen Situation ist es nicht möglich, den Schutz der Kärntnerinnen und Kärntnern vor Kriminalität sowie Asyl-und Drogenproblematik zu gewährleisten", erklärt Grebenjak und stellt fest, dass nun auch die ÖVP-Gewerkschaft die Aufhebung der Zuteilung fordere.

Ein Anlass für den dringenden Handlungsbedarf sei die kürzlich veröffentlichte Kriminalstatistik für das erste Quartal 2009. Demnach belege Kärnten mit einem Zuwachs von 8,23 Prozent an angezeigten Fällen den wenig rühmlichen zweiten Platz der Bundesländer. Nur noch in Niederösterreich gäbe es einen größeren Zuwachs (9,63 Prozent). "Es herrscht dringender Handlungsbedarf", betont Grebenjak.

Einen ersten Teilerfolg im Kampf gegen die steigende Kriminalität konnte bereits der Kärntner Landeshauptmann Gerhard Dörfler einfahren, der eine Aufstockung von 50 Polizisten für Kärnten erreichte. "Den berechtigten Forderungen des Landes Kärnten ist umgehend Rechnung zu tragen", so Grebenjak abschließend.

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