LR Heuras: Mehr Mobilität für das Ybbstal

Verbesserungen für Schüler, Pendler, Wirtschaft und Tourismus

St. Pölten (NLK) - "Wir wollen ein besseres Angebot im öffentlichen Verkehr und mehr Mobilität für die SchülerInnen und Pendler, für die regionale Wirtschaft, deren Leitbetriebe und für den Tourismus im Ybbstal und der Region schaffen", stellte der für den öffentlichen Verkehr zuständige Landesrat Mag. Johann Heuras heute, Mittwoch, bei einer Pressekonferenz gemeinsam mit dem Verkehrsplaner des Landes Niederösterreich, Prof. Dr. Fritz Zibuschka, fest.

"Die Ybbstalbahn wird dort bleiben, wo ein hohes Verkehrsaufkommen besteht", hielt Heuras fest. Ergänzt werde das Angebot mit einem umfassenden Busangebot, Radwegen und Anrufsammeltaxis.

Konkret sieht das vorliegende Mobilitätskonzept für das Ybbstal vor, dass die Bahn im Abschnitt Waidhofen an der Ybbs bis zur Firma Bene erhalten bleibt, da in diesem Abschnitt 70 Prozent der Fahrgäste - vorwiegend SchülerInnen und Pendler - die Bahn derzeit nützen. "Hier herrscht ein gutes Nutzen/Kosten-Verhältnis", bestätigte Heuras. Zusätzlich wird ein umfassendes Busangebot geschaffen, das weit über das der Ybbstalbahn hinausgeht. Damit wird das Ybbstal mit der Erlauftalbahn verknüpft. So biete man zusätzliche touristische Ziele an, schaffe eine SchülerInnen-Verbindung an Weyer und Palfau und könne das Angebot für die Leitbetriebe optimieren, erklärte der Landesrat. Ergänzt wird das Angebot durch Anrufsammeltaxis für den Gelegenheitsverkehr, damit die Bevölkerung nach Bedarf Einkäufe, Behördenwege oder Arztwege erledigen kann. Auf der Trasse der Ybbstalbahn zwischen Gstadt und Göstling wird ein Radweg eingerichtet. "Dieser Radweg ermöglicht eine Verknüpfung mit den touristischen Radrouten des Landes", so Heuras. Als zusätzliches Angebot für Touristen werde der schon bestehende Zugverkehr von Kienberg-Gaming nach Lunz am See bis Göstling ausgeweitet.

"Dieses umfassende Mobilitätskonzept wurde gestern bei der Regionalverbandssitzung präsentiert und positiv angenommen", freute sich der Landesrat über die Zustimmung aus der Region.

Die Kosten gab Heuras mit Einmalinvestitionen in der Höhe von rund 11 Millionen Euro und Betriebskosten von jährlich rund 3,8 Millionen Euro an.

Weitere Informationen: Abteilung Gesamtverkehrsangelegenheiten, Prof. Dr. Fritz Zibuschka, Telefon 02742/9005-14971

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