Bayr: Tag des Buches - Analphabetismus weltweit bekämpfen

Bildung ist Basis für Entwicklung und nachhaltige Armutsreduktion

Wien (SK) - Der internationale Tag des Buches am 23. April ist Anlass für Petra Bayr, entwicklungspolitische Sprecherin der SPÖ, die Notwendigkeit der Umsetzung des Millenniumszieles "Grundschulbildung für alle Kinder" verstärkt fortzusetzen. "Es ist kein Zufall, dass dieses Vorhaben als zweites Millenniumsziel gleich nach Halbierung der weltweiten Armut rangiert", so Bayr, "denn Bildung ist die Basis für Entwicklung und bringt mehr Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben." ****

Besonders betroffen vom Bildungsdefizit sind weltweit vor allem die ärmeren Regionen und dort wiederum besonders die Mädchen. "Die Grundschulausbildung für alle Mädchen und Buben in den Entwicklungsländern zu ermöglichen ist ein großes Vorhaben", wie Bayr einräumt, "dessen Verwirklichung allerdings nachhaltig positive Wirkung zeigen würde, da der Zugang zu Information, gut entlohnter Arbeit, Gesundheitsvorsorge und Demokratieteilhabe für AnalphabetInnen deutlich vermindert ist und damit die Spirale der Armut weiter nach unten dreht."

Die Zahl der Analphabeten ist weltweit in den letzten 15 Jahren zwar gesunken, aber laut UNESCO sind noch immer über 770 Mio. Menschen betroffen, zwei Drittel davon Frauen und Mädchen. "Es gilt also, weiterhin in den Sektor Bildung zu investieren und damit eine wichtige Säule zur Armutsbekämpfung zu stärken", so Bayr abschließend. (Schluss) gd/mp

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