Strache/Neubauer: "Auf, nach Bruneck! Setzten wir ein Zeichen gegen Zwangsbeglückung durch Italien!"

Wien (OTS) - "Ich rufe alle demokratisch und freiheitlich
gesinnten Menschen auf, am Samstag, den 25. April 2009 in Bruneck, Südtirol, an der Demonstration "Gegen Faschismus, für Tirol" so zahlreich wie nur möglich, teilzunehmen", sagte heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache.

"Die Vorgänge rund um die Veranstaltungsbewilligung haben gezeigt, dass Südtirol trotz eines viel gepriesenen Autonomiestatuts der Willkür italienischer Machtapparate ausgeliefert ist", ergänzte Südtirolsprecher NAbg. Werner Neubauer.

"Dass Gäste für eine öffentliche Publikumsdiskussion bei den Carabinieri Stationen eine Eintrittskarte einlösen müssen, ist blanke Staatswillkür und verstößt gegen Grundprinzipien der Verfassung", so Neubauer weiter. Es stelle einen einmaligen Skandal dar, dass die Europäische Union Rechtsgrundlagen zulasse, die der europäischen Wertegemeinschaft eindeutig widersprechen. "So lag der jetzigen Entscheidung des Statthalters Roms in Südtirol eine Verordnung aus der Faschistenzeit zugrunde, nach der bereits im Jahre 1957 die Veranstaltung bzw. Großdemonstration in Bozen verboten wurde und in der Folge nach Schloss Sigmundskron verlegt werden musste."

"Wir unterstützen den Südtiroler Schützenbund in seinem Kampf gegen alle faschistischen Relikte in Südtirol", stellte Strache entschieden fest und ergänzte: "Sie stellen nach wie vor eine Provokation für die deutsche und ladinische Bevölkerung in Südtirol dar! Die FPÖ wird jedenfalls mit den freiheitlichen Nationalräten Gartelgruber und Neubauer an der Veranstaltung teilnehmen und somit die Solidarität mit den Schützen und den Südtiroler Landsleuten demonstrieren", so Strache abschließend.

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