RFW-BO Amann zur Lehrereinigung: "Die Koalition verkommt zum Tanzbär des ÖGB"

Kompromiss wurde auf dem Rücken der Steuerzahler, der Eltern und der Schüler erzielt.

Wien (OTS) - Jetzt ist der nächste Akt der politischen Selbstdemontage dieser Großen Koalition eingeläutet worden. Die von der zuständigen Ministerin großmundig als dringend erforderlich angekündigten Einsparungen wurden von einem Sozialpartner ÖGB nicht nur verhindert, sondern es wurde auf dem Rücken der Steuerzahler, der Eltern und der Schüler die zweistündige Anwesenheitspflicht in der Schule wieder gestrichen. Auch der Ersatz von vorsichtig befristeten Verträgen durch unbefristete Anstellungen von Lehrern ist ein Beweis für die Machtlosigkeit der Regierung gegenüber der Gewerkschaft. Die Koalition verkommt immer mehr zum Tanzbär des ÖGB", erklärt der RFw-Bundesobmann, KO Ing. Fritz Amann, zur Einigung über das Lehrerpaket.

Welche Folgen diese Koalition für uns Österreicher noch haben werde, sehe man an dieser unseligen "Abhängigkeit" der SPÖ und der ÖVP von Gewerkschaftern, die schon längst niemanden mehr vertreten würden außer sich selbst, so Amann weiter. Während die Arbeitnehmer immer mehr um ihre Arbeitsplätze zittern, die Klein- und Mittelbetriebe sich über ihre weitere Existenz Sorgen machen müssen, werfen die selbsternannten Gewerkschaftsfunktionäre, wie schon beim Konsum und bei der BAWAG, weiterhin das sauer verdiente Geld der Steuerzahler zum Fenster hinaus. Und das - wie im aktuellen Lehrerstreit - auch noch auf dem Rücken der Eltern und Schüler.

Was muss in dieser Finanz- und Wirtschaftskrise denn noch alles schief gehen, bis unsere Volksvertreter einsehen, dass sie ihren Bürgerinnen und Bürgern im Wort stehen und nicht den Parteiapparaten. "Der Soziale Friede ist in größter Gefahr, aber die Regierung tanzt immer noch zur Musik der Gewerkschaft, die außer Misstönen allerdings nichts mehr zu bieten hat", warnt Amann abschließend. (Ende)mb

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