EANS-Adhoc: Frauenthal Holding AG: Jahresergebnis 2008

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22.04.2009

Der Konzernumsatz der Frauenthal-Gruppe liegt im Geschäftsjahr 2008 mit MEUR 645 insgesamt um 9% über den Vorjahresvergleichswerten, konnte jedoch aufgrund der bereits im 4. Quartal begonnenen Maßnahmen zur Anpassung der Kapazitäten im Bereich Automotive Komponenten nicht in vollem Ausmaß in ein Ergebniswachstum umgesetzt werden.

Trotz angefallener Restrukturierungskosten erreicht das EBITDA mit MEUR 43 ein Wachstum von 1% gegenüber der Vergleichsperiode. Das EBIT von MEUR 23, das zusätzlich mit MEUR 4,8 durch außerordentliche Wertberichtigungen belastet ist, bleibt respektabel und bildet ein solides Fundament um die Wirtschaftskrise zu durchtauchen.

Die Eigenkapitalquote stieg von 29,9% auf 31,4%. Die Netto- Finanzverbindlichkeiten stiegen von MEUR 90 auf MEUR 93. Der Anstieg ist auf organisches Geschäftswachstum zurückzuführen.

Im Bereich Automotive Komponenten standen die ersten drei Quartale im Zeichen eines stark wachsenden Geschäftes mit Nutzfahrzeug-Komponenten. Trotz deutlicher Rückgänge der Kundenaufträge ab Oktober konnte der Bereich ein Umsatzwachstum von 11% im Geschäftsjahr 2008 erzielen.

Im Segment der industriellen Wabenkörper erreichte der Auftragsbestand historische Höchststände und es konnte mit einem Wachstum von 22% der bisher beste Jahresumsatz erreicht werden. Im 4. Quartal wurden erste bedeutende Aufträge chinesischer Energieversorger sowie ein Rahmenabkommen für weitere Projekte unterzeichnet, die das erhebliche Wachstumspotenzial dieses Bereiches in den nächsten Jahren untermauern.

Das stabile Geschäft im Großhandelsbereich SHT profitiert von neu gewonnenen Marktanteilen und die durch die Akquisition des Heizungsgroßhändlers Röhrich erweiterte Kompetenz im wachsenden Heizungsgeschäft. Insgesamt konnte ein Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr von knappen 5% erreicht werden. Die Krise hat sich auf die Bauwirtschaft noch nicht ausgewirkt.

Aufgrund des signifikanten Volumenrückganges von bis zu 60% im Bereich Automotive Komponenten geht der Vorstand von einem negativen operativen Ergebnis auf Konzernebene für das Jahr 2009 aus. Die hohe Volatilität der Marktentwicklung im automotiven Bereich lässt keine verlässliche Prognose für das Jahresergebnis zu. Das stark wachsende Geschäft mit industriellen Wabenkörpern sowie der sich stabil entwickelnde Großhandelsbereich SHT können die Verluste im automotiven Geschäft nicht zur Gänze kompensieren.

Unter www.frauenthal.at / Investor Relations / Berichte ist der komplette Geschäftsbericht abrufbar.

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