Zinggl zum Kulturbudget: Handlungsspielräume werden weiter verengt

Grüne: Nur Bundestheater und -museen dürfen sich verhalten freuen

Wien (OTS) - "Die scheinbar großartigen Budgeterhöhungen im Kulturbereich entpuppen sich bei näherer Betrachtung leider als Chimäre", bedauert der Kultursprecher der Grünen Wolfgang Zinggl. "Schon allein ministeriumsinterne Umschichtungen in der Personalabrechnung verschlingen ab heuer 12 Millionen Euro zusätzlich, ohne dass dadurch ein einziger Cent an Kulturförderung ausgeschüttet würde." Einzig Bundesmuseen und -theater dürfen sich über die Anhebung ihrer Basisabgeltungen freuen.

Allen übrigen Kulturinstitutionen bleibt nichts anderes übrig, als sich um einen Budgetkuchen zu balgen, der ab 2010 um 3,5 Millionen Euro kleiner ist als 2008.
"Gesetzliche Verpflichtungen und Personalkosten fressen die gesamte Budgeterhöhung auf und knabbern andere Bereiche an", erklärt Zinggl. "Ministerin Claudia Schmied lässt zu, dass ihre Handlungsspielräume permanent weiter verengt werden, und protestiert nicht einmal, wenn der Finanzminister die Kulturnation beschwört. Es ist deprimierend."

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