Gerhard Huber zum neuen Tiroler BZÖ-Bündnisobmann gewählt

BZÖ kann auch in Tirol Verantwortung in der Landesregierung übernehmen

Innsbruck (OTS) - Mit einem ganz klaren Abstimmungsergebnis (rund
97 Prozent) wurde der Tiroler Nationalratsabgeordnete Abg. Gerhard Huber zum neuen BZÖ-Bündnisobmann für Tirol gewählt. Unterstützt vom geschäftsführenden Bündnisobmann Abg. Herbert Scheibner, BZÖ-Generalsekretär Abg. Dr. Martin Strutz und dem BZÖ-Abgeordneten Stefan Markowitz stellte Huber sein Konzept vor. Anteilnahme an Hubers Wahl gab es sogar aus Italien: Neben Gianni Voltan, dem Pressesprecher des italienischen Außenministers, machte auch der Großindustrielle Francesco Pasqualotto die Aufwartung.

Die Aufbauphase ist vorbei, "wir schauen in die erfolgreiche Zukunft" sagte der geschäftsführende Bündnisobmann Abg. Herbert Scheibner in seinem Referat. Das BZÖ wurde spätestens mit der vergangenen Nationalratswahl zu einer politischen Kraft, "an der niemand vorbei kann." Gerade die Abgeordneten hätten aber auch die Verpflichtung, in ihrem Heimatbundesland bei der Führung der Partei mitzuhelfen. Deshalb sei es nur logisch gewesen, den Agrar- und Südtirolsprecher Gerhard Huber zum neuen Bündnisobmann von Tirol zu wählen.

"Wir werden auch in Tirol an einem Strang ziehen", versprach BZÖ-Generalseketär Abg. Dr. Martin Strutz . Auch in Tirol werde dem Wählerauftrag Folge geleistet. In Tirol wird ein schlankes Arbeitsgremium geschaffen, um möglichst effiziente Arbeit zu leisten.

"Es gibt Familien in Tirol, die dringend Hilfe brauchen; da kann das BZÖ unterstützen. Wir vom BZÖ können und müssen diese Missstände aufdecken", erklärte der neu gewählte Tiroler Bündnisobmann in seiner Antrittsrede. Kritik übte er am Landeshauptmann Platter, der sich weder für die Menschen noch für die Wirtschaftstreibenden im nötigen Ausmaß einsetze. "Daher ist es nötig, dahin zu arbeiten, dass das BZÖ auch in Tirol Verantwortung in der Landesregierung übernimmt", zeigte Huber den Weg für die nächsten Jahre.

Wichtig ist Huber die Stärkung der Kaufkraft - "die Menschen können sich die Einkäufe nicht leisten." Er fordert speziell die Landesregierung auf, "frisches Geld in die Hand zu nehmen und auch Arbeitsplätze zu schaffen." Huber verlangt auch mehr Sozialmaßnahmen nach Kärntner Vorbild - etwa durch die Einführung eines Müttergeldes.

Dringend nötig ist auch eine nachhaltige Steuerreform wie schon vom BZÖ präsentiert und gefordert. Dieses Flat-Tax-Modell brächte einem Großteil der Bevölkerung nicht nur einen Steuervorteil, für alle Österreicher, es ergäbe sich auch ein enormes Einsparungspotenzial im

Verwaltungsbereich.

"Die eigenen Taschen werden voll gemacht", kritisierte Huber die Landespolitik und versprach, dass das BZÖ in diesem Punkt besonders intensiv diese Missstände aufzeigen werde. "Die Wähler werden wissen, wer für das Volk ist und wer für Machtstrukturen", ist Hubers klare Kampfansage.

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