Strutz: BZÖ-Initiative zur Aufhebung des Rauchverbotes bei Zeltfesten

Feuerwehren und Kulturträger sollen nicht zusätzlich geschädigt werden

Wien (OTS) - BZÖ-Generalsekretär Martin Strutz tritt für eine sofortige Aufhebung des Rauchverbotes bei Zeltfesten ein. Geschädigt würden durch die unsinnige und unpraktikable Gesetzesregelung vor allem Einrichtungen und Vereine, die im sozialen und kulturellen Leben Österreichs wichtige Aufgaben erfüllen, wie Feuerwehren und regionale Kulturträger.
Diese seien schon durch die neuen steuerlichen Regelungen massiv bestraft worden und würden jetzt durch das neue Rauchergesetz zusätzlich schikaniert, sagte Strutz.
Feuerwehren und Kulturvereine, die hauptsächlich Zeltfeste veranstalten, haben im gesellschaftlichen Leben eine wichtige Rolle, da sie mit vielen tausenden freiwilligen Helfern und Mitarbeitern Leistungen erbringen, die sonst von der Gesellschaft nicht finanzierbar wären. Um Vereinskassen aufzubessern, aber auch oft, um notwendige Ausrüstung und Kulturgegenstände zu finanzieren, werden Veranstaltungen und Zeltfeste organisiert. Das neue Rauchergesetz schikaniere nun diese ehrenamtlichen Helfer. Dazu komme, dass die Regelungen nicht nur weltfremd, sondern auch schwer zu vollziehen seien. "Getrennte Räume in Zelten sind eine Forderung von bürokratischen Schildbürgern", kritisiert Strutz.

Der BZÖ-Nationalratsabgeordnete kündigte eine parlamentarische Initiative an, die aufgestellte Zelte nicht als öffentliche Räume definiert und - die Kulturträgern und Feuerwehren Ausnahmeregelungen nach dem Tabakgesetz sicherstellen soll.
Strutz: Das unsinnige Gesetz soll nicht jene bestrafen, die der Allgemeinheit helfen und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Österreich sorgen.

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