Starker Preisanstieg bei Pellets seit Mitte 2008

GRAFIK: Pellets seit April 2008 um 23 % teurer / Erdgas + 10 %

Wien (OTS) - Pellets wurden seit April 2008 deutlich teurer:
Während der Erdgaspreis (Energie und Netzgebühr inkl. Steuern und Abgaben) seit April 2008 um 9,78 % anstieg, kletterten die Preise von Pellets im selben Zeitraum um 23,21 % nach oben. "Auch erneuerbare Energieträger unterliegen also den Gesetzen von Angebot und Nachfrage. Allerdings ist im Gegensatz zu Erdgas der Markt für Pellets sehr eng, sodass schon relativ kleine Verschiebungen von Angebot und Nachfrage zu ausgeprägten Preisausschlägen führen", erklärt Vorst.-Dir. KR Ing. Mag. Helmut Miksits, Obmann des Fachverbands Gas Wärme (FGW).

Für den Konsumenten sind neben den Kosten für den Energieverbrauch auch die Investitionskosten der Heizanlagen ein wichtiger Faktor. Verteilt man die Anschaffungskosten auf die Lebenszeit der Heizanlage, so ist eine Pelletsheizung für einen Vier-Personen-Haushalt mit 170 m2 Wohnfläche allein in der Anschaffung um durchschnittlich 648 Euro pro Jahr teurer als eine Erdgasheizung (Beispielrechnung Einfamilienaus-Neubau in Oberösterreich, Stand 1.4.2009, Quelle: erdgas oö,
http://www.erdgasooe.at/erdgas2006/energie_beratung/beratung/kostenve
rgleich/index.aspx).

Österreichs Haushalte schätzen an Erdgas die Bequemlichkeit, es ist kein Lagerraum für die Brennstoffe notwendig, Kompaktgeräte sind platzsparend und kostengünstig. Aufgrund der niedrigen Investitionskosten sind auch die Gesamtkosten, betrachtet man sie über die gesamte Nutzungsdauer einer Heizungsanlage, besonders niedrig - selbst dann, wenn die Erdgaspreise temporär aufgrund der Entwicklungen an den internationalen Energiemärkte einmal ansteigen.

Auch ökologische Aspekte sprechen für Erdgas: Die Verbrennung von Erdgas erfolgt praktisch ohne Feinstaub und mit geringstem Schadstoffausstoß. Im Vergleich der spezifischen CO2-Emissionen schneidet Erdgas deutlich besser ab als Heizöl leicht, Heizöl extraleicht oder Kohle. Da Erdgas über bestehende Leitungssysteme direkt zu den Heizanlagen gelangt und die Brennstoffe nicht mit Lkw transportiert werden müssen, fallen auch keine zusätzlichen umwelt-und klimaschädlichen Emissionen im Straßenverkehr an. Die Kombinationsmöglichkeiten von Erdgasheizungen mit Solaranlagen und die Nutzung der bestehenden Leitungsnetze für Biogas schaffen darüber hinaus interessante Zukunftsperspektiven für das ökologische Heizen mit Gas.

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