• 16.04.2009, 14:34:35
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Plangemäßer Start für Wasserkraftwerke im Süden von Graz

Graz (OTS) - Verwaltungs-Gerichtshof gibt Weg frei - Antrag auf
aufschiebende Wirkung wurde nicht stattgegeben - Weiter Dialog mit
Aktivisten - 100 Millionen Euro Aufträge an heimische Firmen

Der Verwaltungsgerichtshof in Wien hat jetzt mit einem Beschluss
die Voraussetzungen für den plangemäßen Baubeginn der
Wasserkraftwerke in Gössendorf und Kalsdorf geschaffen.

"Den Anträgen auf aufschiebende Wirkung wurde durch den VwGH nicht
stattgegeben, damit können die Bauarbeiten im Herbst
erfreulicherweise wie geplant beginnen. Sämtliche Maßnahmen stehen
auf einer rechtlich einwandfreien Basis", so die Vorstände der
Energie Steiermark, Dr. Karl-Franz Maier und DI Dr. Franz Kailbauer.
"Aus unserer Sicht eine von Vernunft und Seriosität geprägte
Entscheidung, gleichzeitig eine Absage an den Aktionismus Einzelner".

Die beiden Wasserkraftwerke, die gemeinsam von Energie Steiermark
und Verbund errichtet werden, können ab 2012 bzw. 2013 rund 45.000
steirische Haushalte mit sauberer, elektrischer Energie versorgen.
Dabei werden über 100.000 Tonnen CO2-Ausstoß pro Jahr verhindert. Das
Investvolumen beträgt 156 Millionen Euro, mehr als zwei Drittel der
Aufträge gehen an heimische Unternehmen. Damit können in der
Steiermark während der vierjährigen Bauphase mehr als 2000
Arbeitsplätze gesichert werden.

Mehr als 20 Millionen Euro fließen dabei in rund 100 ökologische
Ausgleichsmaßnahmen. "Bei keinem einzigen Wasserkraftwerk in
Österreich wurden bis dato derart umfangreiche Öko-Maßnahmen
eingeplant", so Projektleiter DI Heinz Jauk.

Darüber hinaus wird es im Zusammenhang mit den Wasserkraftwerken
zu einer entscheidenden Aufwertung des Naherholungsraumes südlich der
steirischen Landeshauptstadt kommen. Geplant sind zahlreiche Radwege,
Naturlehrpfade und eine Öko-Insel. Gleichzeitig wird auf Wunsch der
Anrainer-Gemeinden auch das seit Jahren akute Hochwasser-Problem in
der Region für tausende Anrainer entschärft.

"Wir laden konstruktive Grün-Gruppierungen, aber auch einzelne
Aktivisten selbstverständlich weiter zu einem offenen Dialog ein", so
Konzernsprecher Urs Harnik-Lauris, "die vorliegenden rechtlichen
Beschlüsse sprechen jedoch eine klare und unmissverständliche
Sprache, die von allen zu akzeptieren ist".

Rückfragehinweis:

Mag. (FH) Urs Harnik-Lauris 
   Leiter Konzernkommunikation 
   Energie Steiermark AG 8010 
   Graz, Leonhardstraße 59 
   Tel.: +43 (316) 9000 5926 Mobil: +43 (664) 180 1780 
   mailto:[email protected]

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