Heinzl: Großer Erfolg für Sicherheit auf Österreichs Straßen

Wien (SK) - Als "großen Erfolg" bezeichnete SPÖ-Verkehrssprecher Anton Heinzl die von Verkehrsministerin Bures zustande gebrachte Einigung mit der ÖVP auf ein Verkehrssicherheitspaket, das bei den zwei Hauptunfallursachen, Alkohol und Rasen, ansetzt. "Hervorheben möchte ich dabei auch, dass das Paket nicht nur höhere Strafen für alkoholisiertes Fahren und Tempoüberschreitungen vorsieht, sondern bereits viel früher ansetzt: Bereits in den Fahrschulen wird stärker bewusst gemacht werden, dass Alkohol und Autofahren eine tödliche Mischung ist, die Ausbildung von Mopedlenkern verbessert sowie verstärkt über Kindersicherheit im Verkehr aufgeklärt werden", betonte Heinzl. ****

Wie auch Verkehrsministerin Bures hingewiesen habe, gibt es bei Opfern von Alkoholunfällen eine sehr hohe Dunkelziffer, weil Verkehrstote nicht generell auf Alkoholisierung untersucht werden. "Mit höheren Verkehrsstrafen ab 0,5 Promille, erstmals österreichweit einheitlichen Mindeststrafen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen ab 30 km/h und längerem Führerscheinentzug im hohen Promillebereich signalisieren wir, dass wir alkoholisiertes Fahren und Rasen nicht tolerieren", so Heinzl.

Heinzl begrüßte auch, dass im Verkehrssicherheitspaket vorgesehen ist, dass Autofahrer nach der zweiten Vormerkung bei fehlender Kindersicherung spezielle Kindersicherungskurse statt wie bisher allgemeine Fahrsicherheitstrainings absolvieren müssen. Ein weiterer Pluspunkt des Pakets ist angesichts der hohen Unfallzahlen bei Mopedlenkern die verbesserte Ausbildung für den Mopedausweis. Jeder Mopedlenker muss künftig mindestens zwei Stunden praktische Ausbildung im Verkehr hinter sich haben, sechs Stunden Praxis am Übungsplatz sowie sechs Stunden Theorie plus Prüfung.

Das Verkehrssicherheitspaket wird nächste Woche in Begutachtung gehen, soll noch vor dem Sommer im Nationalrat beschlossen werden und spätestens im Herbst in Kraft treten. "Hier ist ein großer Wurf gelungen, der alle Schwachstellen in der Verkehrssicherheit in Angriff nimmt und sich sehen lassen kann", lobte der SPÖ-Verkehrssprecher abschließend. (Schluss) ps

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0008