VCÖ: Anhebung der Verkehrsstrafen ist Schritt in die richtige Richtung

VCÖ: Im internationalen Vergleich sind Strafen aber weiterhin niedrig

Wien (OTS) - Als richtigen Schritt begrüßt der VCÖ die von Verkehrsministerin Doris Bures angekündigte Erhöhung der Verkehrsstrafen. Der VCÖ betont, dass Schnellfahren und Alkohol am Steuer die Hauptursachen schwerer Verkehrsunfälle sind. Im internationalen Vergleich liegt Österreich auch nach der Anhebung der Strafen nur im Mittelfeld.

"Alkohol am Steuer und Schnellfahren sind keine Kavaliersdelikte, sondern gefährden das Leben und die Gesundheit aller Verkehrsteilnehmer. Deshalb ist die Anhebung der Strafen ein richtiger Schritt", stellt VCÖ-Experte DI Martin Blum fest. Aber auch nach der Erhöhung werden die Strafen niedriger sein als etwa in Deutschland und der Schweiz. Der VCÖ spricht sich für mehr Personal für die Verkehrsüberwachung und für die Erweiterung des Vormerksystems um Delikte wie Schnellfahren und Telefonieren am Steuer aus. Die bestehenden Toleranzgrenzen beim Überschreiten von Tempolimits sollten an das Niveau der Schweiz und Deutschlands gesenkt werden.

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