Krist zu Westenthaler: Nicht Show-, sondern Sportausschuss

Westenthaler als Ausschuss-Vorsitzender unerträglich

Wien (SK) - Als "unerträglich" bezeichnete SPÖ-Sportsprecher Hermann Krist das Verhalten des BZÖ-Vorsitzenden im Sportausschuss, Peter Westenthaler. "Während man sich fraktionsübergreifend darum bemühe, die heimischen Anti-Dopingbestimmungen zu evaluieren und neu zu gestalten, gehe es Westenthaler nur um die Show", so Krist am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Dafür, so Krist, missbraucht er die Geschäftsordnung, bringt geschäftsordnungswidrige Anträge zur Abstimmung und stellt seine Profilierungssucht vor Inhalte. Die SPÖ ist für die Öffentlichkeit des Unterausschusses des Sportausschusses, der sich mit dem Antidoping-Gesetz beschäftigt. Die Geschäftsordnung des Nationalrates sieht für die Öffnung von Beratungen die Einsetzung einer Enqueten-Kommission vor, genau dies haben die SPÖ, ÖVP und Grüne vorgeschlagen.

"Mit seinem typischen Rambo-Gehabe hat Westenthaler seinen eigenen unzulässigen Antrag abstimmen lassen, obwohl der Vorschlag einer Enqueten-Komission auf dem Tisch lag, um behaupten zu können, SPÖ, ÖVP und Grüne wären gegen eine öffentliche parlamentarische Behandlung des Themas Doping", kritisierte Krist.

Mit dieser Vorgangsweise, so Krist, profiliert sich Westenthaler damit als Spaltpilz und disqualifiziert sich für die Vorsitzführung im Sportausschuss. "Vor allem ist er mit derartigen Showeffekten keine Hilfe für einen sauberen Sport", so Krist abschließend. (Schluss) ps

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