Jannach: Unglaublicher ÖVP-Postenschacher bei Nachbesetzung der Leitung der Bundesanstalt für Bergbauernfragen

Wien (OTS) - Letzte Woche wurde vom Bundesministerium für Land-
und Forstwirtschaft unter der Führung von ÖVP-Minister Nikolaus Berlakovich eine schier unfassbare Entscheidung in Bezug auf die Leitung der Bundesanstalt für Bergbauernfragen getroffen.
"So wurde eine anerkannte ehemalige Führungspersönlichkeit, wie Josef Krammer, gegen eine im agrarwissenschaftlichen Bereich äußerst unerfahrene Dame ersetzt, welche die wahren Probleme der österreichischen Bergbauern wahrscheinlich nur aus Erzählungen kennt," kritisiert FPÖ-Landwirtschaftsprecher NAbg Harald Jannach.

"Das ist ein gemeiner Postenschacher der ÖVP, der alleine auf dem Rücken der ohnehin unter schwierigen Verhältnissen wirtschaftenden österreichischen Bergbauern ausgetragen wird, " so Jannach weiter. In einer Aussendung von Minister Berlakovich heißt es, dass in dieser Sache ein "korrektes Ausschreibungsverfahren" angewandt worden wäre und eine "unabhängige Besetzungskommission" den Minister beraten hätte.

"Wenn diese Besetzungskommission unabhängig war, dann muss ich an der Kompetenz der Besetzung unseres momentanen Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft zweifeln", bringt es der FP-Nationalratsabgeordnete auf den Punkt. "In Krisenzeiten eine im Agrarbereich so unerfahrene Person ans Ruder einer so wichtigen landwirtschaftlichen Organisation zu setzen ist alleine schon deswegen unverantwortlich, da die nach der Finanzkrise notwendigerweise folgende Budgetsanierung gerade die kleinen Bergbauern schwer treffen könnte", argumentiert Jannach.
"Die FPÖ verlangt eine Neuausschreibung der Leitungsfunktion der Bundesanstalt für Bergbauernfragen, sowie die sofortige Absetzung der momentanen designierten Führung", fordert der FPÖ-Landwirtschaftssprecher.

"Denn wenn Herr Minister Berlakovich an der fehlerhaften Besetzungsentscheidung festhält, dann muss in der Öffentlichkeit der berechtigte Eindruck entstehen, dass dieser Regierung die Probleme der österreichischen Bergbauern kein besonderes Anliegen sind", so Jannach abschließend.

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