FPÖ fordert Prüfung des Verkaufs des ehemaligen Bundeskonvikts Oberschützen durch Rechnungshof

Hofer: Vorgangsweise der Bundesimmobiliengesellschaft skandalös

Wien (OTS) - Sehr unzufrieden zeigt sich der burgenländische Nationalratsabgeordnete Ing. Norbert Hofer über die Anfragebeantwortung oder besser Nicht-Beantwortung des Finanzministers zu den Vorgängen rund um den Verkauf des ehemaligen Bundeskonvikts in Oberschützen. "Der Minister will für die Bundesimmobiliengesellschaft nicht zuständig sein und versteckt sich hinter Winkelzügen, um nur ja keine Antwort geben zu müssen", kritisiert Hofer.

"Im Zuge dieses Verkaufs kam es zu einigen sehr ungewöhnlichen Vorgängen. So wurde für die Immobilie vergangenen November ein Mindestkaufpreis von 70.000 Euro angegeben", erklärt Hofer. "Stutzig macht jedoch, dass im Jahr 2006 von der Bundesimmobiliengesellschaft für die gleiche Immobilie noch ein zu legendes Mindestgebot von 251.000 Euro als Kaufpreis angegeben wurde", zeigt sich der Abgeordnete verwundert.

Weitere Kritik üben die Freiheitlichen an der Ausschreibung beim Verkauf der Immobilie. So erhielt die Gemeinde Oberschützen, die bereits im Jahr 1992 schriftlich ihr Kaufinteresse bekundete, erst sechs Werktage vor dem Ende der Angebotsfrist die offiziellen Ausschreibungsunterlagen zur Angebotslegung von der BIG. Zu möglichen Nachverhandlungen wurde die Gemeinde erst gar nicht eingeladen.

"Die Vorgangsweise der Bundesimmobiliengesellschaft ist ein Skandal, ich fordere daher den Rechnungshof auf, diesen Schildbürgerstreich zu prüfen. Außerdem frage ich mich, wer an diesem Deal verdient hat", schließt Hofer.

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