JG-Tauß: Lehrstellenförderung an Qualitätskriterien binden

"Unternehmen gefordert, besser auszubilden"

Wien (SK) - Dringenden Handlungsbedarf ortet die
Bundesvorsitzenden der Jungen Generation, Tina Tauß, aufgrund der Ergebnisse der Lehrlingsstudie. "Hier sind die Unternehmen gefordert, die Ausbildung ihrer Lehrlinge und künftigen MitarbeiterInnen wesentlich zu verbessern und den jeweiligen Lehrberuf zu attraktiveren", so Tauß, die jedoch davon ausgeht, dass nur wenige Unternehmen von sich aus aktiv werden. Die JG-Vorsitzende fordert daher, die Basisförderung für Lehrstellen an standardisierte Qualitätskriterien zu binden. ****

"Es kann nicht sein, dass Lehrlinge Überstunden machen müssen und unzufrieden mit ihrer Ausbildung sind und die Betriebe auch noch staatliche Förderungen dafür erhalten", machte Tauß deutlich. Selbst eine Basisförderung sollte daher nicht einfach an alle Betriebe, die ausbilden, ausbezahlt werden. Dass ein nicht unwesentlicher Teil der Lehrlinge angibt, durch Stress belastet zu sein, sei ein durch aus bedenkliches Ergebnis, mit dem sich die Unternehmen auseinandersetzen müssen.

"Betriebe müssen sich im Klaren darüber sein, dass sie hier ihre zukünftigen MitarbeiterInnen ausbilden. Schlechte Lehrlingsausbildung und Druck in der Arbeit bringen weder den Unternehmen, noch den Lehrlingen etwas", so Tauß. Dies schaffe schlechte Voraussetzungen für die Berufslaufbahn der jungen Menschen und auch für den Wirtschaftsstandort Österreich, für den gut ausgebildete junge Menschen ein wichtiges Kapital seien. "Schlechte Ausbildung sollte daher auch nicht gefördert werden", so Tauß abschließend. (Schluss) df

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