ÖAAB-Tamandl ad Tumpel: Ehrenzeichen für Deckung von Roter Abzocke

Arbeiterkammer unter Tumpel zu SPÖ-Vorfeldorganisation verkommen

Wien (ÖAAB Wien) - "FSG-Tumpel als tollen Arbeitnehmervertreter zu ehren und für seine Missetaten noch mit einem Ehrenzeichen zu belohnen, kann wirklich nur seinen Roten Freunden im Rathaus einfallen", so Gaby Tamandl, Spitzenkandidatin der Fraktion ÖAAB-Christliche Gewerkschafter bei den Wiener AK-Wahlen, zur Verleihung des Wiener Ehrenzeichen an AK-Präsident Tumpel.

Tumpel agiert nur auf Zuruf der Wiener SPÖ Mit lauter Stimme trete er nur dann auf, wenn er aus dem Roten Rathaus etwas zugeflüstert bekomme: "Die einzige große Tat, mit der sich Tumpel rühmen kann, ist es auf Zuruf die Abzocke der Wiener SPÖ zu decken, wenn diese den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dieser Stadt ins Geldbörserl greifen", so ÖAAB-Tamandl weiter. Von glanzvollen Taten als Arbeitnehmervertreter in der Sozialpartnerschaft könne wohl auch nicht die Rede sein. Tamandl erinnert an die Beteiligung Tumpels in der Frage der Aufweichung des Lehrlingskündigungsschutzes: "Die Jugend dankt es ihm mit Sicherheit!"

Budget zu eigenem Nutzen umgeschichtet Die Wiener Arbeiterkammer sei in den letzten Jahren immer mehr zu einen Vorfeldorganisation der SPÖ verkommen. Dies ließe sich an den Budgetzahlen leicht erkennen und werde auch durch oftmalig wiederholte, gegenteilige Beteuerungen nicht ungeschehen gemacht. "Allein die Tatsache, dass für Jubelmeldungen mehr als 5,2 Millionen Euro ausgegeben wurden, daneben für 'Lehrlinge und Jugendschutz‘ nur mehr 160.000 Euro über bleiben, spricht eine deutliche Sprache", so Tamandl weiter. Um noch eines drauf zu setzen, habe Tumpel die Budgetmittel für 'Sozial- und Rechtsberatung‘, eine der Kernaufgaben der AK, um über 1 Million Euro gekürzt. "Das ist in Wirklichkeit ein Skandal", befindet Tamandl.

Arbeiterkammer muss wieder zu Interessensvertretung werden Anhand dieser Daten zeige sich wieder einmal deutlich, dass die Roten in der Arbeiterkammer, allen voran Präsident Tumpel, dringend Kontrolle brauchen. "Die Mitarbeiter der Arbeiterkammer leisten jeden Tag hervorragende Arbeit, die durch die unsäglichen Auftritte des Herrn Präsidenten nicht mehr länger sabotiert werden dürfen!", fordert ÖAAB-Tamandl. "Die Arbeiterkammer muss wieder die starke Stimme der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden, statt Werkzeug für parteipolitische Spielchen der Roten Apparatschicks zu sein", so Tamandl abschließend.

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