Alexandra Marchler ist "FEMtech-Expertin des Monats April"

Wien (BMVIT) - Wissenschaft und Forschung können von der Kreativität und der spezifisch weiblichen Perspektive, aus der Forschung von Frauen realisiert wird, nur profitieren. Um die Leistungen von Frauen in der Forschung sichtbar zu machen, stellt das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) seit März 2005 Frauen aus der FEMtech-Expertinnen-Datenbank vor, die sich erfolgreich im Technologie- und Forschungsbereich etabliert haben. Eine unabhängige Jury aus hochrangigen VertreterInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und des Personalmanagements wählte die Automatisierungstechnikerin und Softwareentwicklerin Alexandra Marchler zur "FEMtech-Expertin des Monats April". ****

Die gebürtige Grazerin schloss ihr Bachelorstudium im Fachbereich Automatisierungstechnik mit der besten Bachelorarbeit 2008 (ausgezeichnet von der Mechatronik Plattform Österreich) ab und widmet sich derzeit ihrem Masterstudium "Automatisierungstechnik und Wirtschaft". Seit 2004 arbeitet sie als Softwareentwicklerin für Prototypen, Serienmaschinen sowie Anlageinbetriebnahmen beim Unternehmen Komptech Umwelttechnik GmbH in Frohnleiten.

Komptech ist ein führender internationaler Technologieanbieter für Maschinen und Anlagen für die mechanische und biologische Behandlung fester Abfälle und Biomasse. Alexandra Marchler betreut derzeit die Prototypen- und Serienprojekte der Kompetenzzentren an den Standorten Frohnleiten und St. Michael/Stmk für Mobilmaschinen.

"Der große Vorteil in meinem Beruf ist, dass dieser sehr abwechslungsreich ist. Ich bin nicht nur am Schreibtisch, sondern meist direkt vor Ort bei den Maschinen im Einsatz, was natürlich auch entsprechende Auslandsaufenthalte nötig macht. Somit bin ich auch im direkten Kundenkontakt, wenn es wieder Zeit ist einen Prototyp beim Kunden auf Herz und Nieren zu testen", beschreibt die 27-Jährige ihr Tätigkeitsfeld.

Bereits mit 14 Jahren wählte Alexandra Marschner gezielt einen technischen Ausbildungsweg. Damals absolvierten nur zwei Frauen in ihrem Jahrgang die Ausbildung an der HTBLA Kaindorf a.d. Sulm. Dass sie beim derzeitigen Masterstudium sogar die einzige Frau ist, überrascht die Softwareentwicklerin sehr, denn sie sieht absolut keinen Grund, der gegen eine solche Ausbildung für Frauen sprechen könnte.

Alexandra Marschner rät allen Frauen in der Technik sich an ein Motto zu halten, dass sie als Kind häufig hörte: "Geht nicht, gibt es nicht, und wenn du etwas doch nicht kannst, dann wird es Zeit, dass du es lernst!"

Das ausführliche Porträt der "Expertin des Monats" finden Sie unter www.femtech.at.

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