FP-Gudenus: Kriminalität in Wien explodiert - weiterhin keine Reaktion von Häupl und Fekter

Sicherheitsstammtische werden Problem nicht lösen

Wien, 15-04-2009 (fpd) - Die Kriminalität in Wien explodiere, die Situation rund um die Sicherheit der Bürger gerät völlig außer Kontrolle. Erschreckenderweise sei jedoch weiterhin weder von Bürgermeister Häupl noch von Innenministerin Fekter eine Reaktion erkennbar, geschweige denn absehbar, kritisiert heute der Sicherheitssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Mag. Johann Gudenus.

Die enorme Steigerung der Einbrüche und Überfälle in den letzten Monaten zeige, wie leicht es Kriminelle mittlerweile in Wien haben. Es liege auf der Hand, dass vor allem der Personalnotstand bei der völlig überlasteten Wiener Exekutive für diese Entwicklung verantwortlich sei. Wenn nicht bald mindestens 1500 Polizisten mehr auf den Straßen der Bundeshauptstadt patrouillieren, werde die Kriminalitätsrate bald in unvorstellbare Höhen steigen. Er, Gudenus, hege außerdem große Zweifel an der Bekanntgabe der sinkenden Jugendkriminalität. Viel eher würden die Menschen diverse Diebstähle weniger bei der Polizei melden und anzeigen, zumeist sei Angst der Grund dafür, aber auch, weil eine Anzeige wegen der niedrigen Aufklärungsquote kaum Sinn habe.

Die Stärkung der Polizei durch mehr Beamte sei nun das Um und Auf. Zudem fordert die FPÖ-Wien die Einrichtung einer automatischen Nummernschilderkennung an den Ausfahrtsrouten Wiens, die Ausweitung der Videoüberwachung mit Speicherung der Daten für 48 Stunden, besonders auch im Bereich der Gemeindebauten, die Einrichtung eines "städtischen Ordnungsdienstes" zur Unterstützung der Exekutive sowie die Verschärfung des Jugendstrafrechtes bei Strafbeständen. Die Sicherheitsstammtische hingegen werden das Problem jedenfalls nicht lösen, so Gudenus abschließend. (Schluss) hn

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