AKNÖ fordert solides Berufsrecht und -Ausbildung für ZahnarztassistentInnen

Diskussionsveranstaltung am Samstag, 18. April, 10 Uhr, in St. Pölten

Wien (AKNÖ) - Die Berufsausbildung der ZahnarztassistentInnen gehört dringend reformiert, fordert AKNÖ- Vizepräsidentin Brigitte Adler. Rechtlich handelt es sich derzeit um einen Anlernberuf, das entspricht weder der verantwortungsvollen Tätigkeit in den Ordinationen noch bietet er jungen Menschen eine attraktive Perspektive.

Die Niederösterreichische Arbeiterkammer ist mit dem derzeit geltenden Ausbildungsrecht für ZahnarztassistentInnen unzufrieden. Vizepräsidentin Brigitte Adler: "Es ist von einem modernen und zukunftstauglichen Berufsbild meilenweit entfernt. Auch aus der Sicht des Konsumenten- und Patientenschutzes ist eine Aufwertung mit solider Ausbildung ein Gebot der Stunde."

Derzeit ist die Ausbildung an das duale Berufsausbildungssystem angelehnt aber nicht gleichwertig und behindert die berufliche Weiterentwicklung. Ein darauf aufbauendes Weiterbildungssystem auf das Niveau von mittleren Gesundheitsberufen fehlt. Zusätzlich sind die Ausbildungskosten ein ständiges Konfliktpotential. Manche Ärzte übernehmen zwar die Kurskosten verlangen dafür aber eine mehrjährige Verpflichtung, den Arbeitgeber nicht zu wechseln oder verlangen die Kurskosten bei Selbstkündigung der Angestellten zurück.

1. ZahnarztassistentInnenkongress in St. Pölten soll offene Fragen klären

Auf Initiative der AKNÖ findet am Samstag, 18. April, im großen Saal der AK-Bezirksstelle St. Pölten, der erste Kongress dieser Berufsgruppe statt. Die Leiterin der ZahnarztassistentInnen-Ausbildung am Wiener AKH, Ingrid Palzer und Vertreter von ÖGB und AK-Gesundheitsexperten werden mögliche Verbesserungen der Ausbildung darlegen. Brigitte Adler: "Wir wollen zu einer Klärung offener Fragen beitragen und alle Argumente mit den Betroffenen selbst diskutieren. Das Interesse ist bereits jetzt sehr groß."

Rückfragen: AKNÖ-Abteilungsleiter Dr. Bernhard Rupp, MBA, Tel. 05-7171-1272

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