FP-Schock: Häupl zieht keine Konsequenzen bei Misserfolgen von Managern in stadtnahen Betrieben

FPÖ weiterhin für Bezugsobergrenze für Manager stadtnaher Betriebe

Wien, 15-04-2009 (fpd) - Während sich die FPÖ weiterhin für eine Bezugsobergrenze für Manager in stadtnahen Betrieben ausspreche und diesbezüglich auch einen Antrag im Gemeinderat eingebracht habe, wehre sich Häupl weiterhin dagegen, für jene Top-Führungskräfte eine Obergrenze im Bereich des Bürgermeistergehalts einzuführen, obwohl der Steuerzahler für diese mit aufkommen müsse, ärgert sich heute der Klubobmann der FPÖ-Wien, DDr. Eduard Schock.

In seiner Begründung der Ablehnung des Antrages, stehe Häupl jedoch sehr wohl dazu, von Managern in stadtnahen Betrieben entsprechende Erfolge zu verlangen und dazu, dass im Falle der Nichterfüllung der Erwartungen bzw. Zielsetzungen Konsequenzen zu ziehen seien. Die FPÖ-Wien und mit ihr mit Sicherheit auch alle Wienerinnen und Wiener stellen sich hierbei jedoch die berechtigte Frage, welche tatsächlichen Konsequenzen beispielsweise bei Georg Wurz, dem ehemaligen Geschäftsführer der Stadt Wien Marketing und Praterservice GmbH für seine Fehlplanungen und Misserfolge und für seine Verantwortlichkeit für das Millionengrab Riesenradplatz gezogen wurden? Statt diesem sein Amt zu entziehen, ist er nämlich weiterhin Geschäftsführer der Praterservice GmbH - dafür wurde ihm ein zweiter Geschäftsführer, quasi als Aufpasser, damit dieser nicht noch mehr Fehler fabriziere, zur Seite gestellt. Der Steuerzahler darf also nun zwei Geschäftsführer finanzieren. Das seien die großartigen Konsequenzen, die Häupl ziehe, wenn dem Leistungsanspruch von stadtnahen Managern nicht Rechnung getragen werde. Damit sei der werte Herr Bürgermeister weder in seinem Reden noch in seinem Tun ernst zu nehmen, leitet Schock daraus ab.

Fest stehe jedenfalls, dass die Gehälter von Top-Führungskräften in stadtnahen Betrieben, wie beispielsweise die Vorstände des Wiener Flughafens, der Wiener Stadtwerke sowie der Wiener Spitäler jenseits von Gut und Böse seien. Dies gehöre unverzüglich abgestellt. Die FPÖ-Wien fordert daher einerseits die Offenlegung sämtlicher Gehälter von Personen (in Zahlen) von stadtnahen Betrieben - welche mehr verdienen als der Wiener Bürgermeister sowie eine Bezugsobergrenzeregelung, bei dem stadtnahe Betriebe eine Obergrenze erhalten sollen. Als Beispiel wäre hier die steirische ESTAG zu nennen, welche eine Obergrenze - nämlich die des Landeshauptmannes -umgesetzt hat, so Schock abschließend. (Schluss) hn

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