Weinzinger: Kundendaten österreichischer Staatsbürger dürfen nicht ins Ausland transferiert werden

Auslagerung der Bank-Austria Kundendaten ist Auflösung des Bankgeheimnisses

Wien (OTS) - Der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich und FPÖ-Finanzsprecher, NAbg. Lutz Weinzinger stellt fest, dass die FPÖ bereits 2007 die Bundesregierung darauf hingewiesen habe, dass durch den Verkauf der Bank Austria und der BAWAG die Kundendaten österreichischer Staatsbürger ins Ausland transferiert werden könnten, was der Auflösung des Bankgeheimnisses gleich komme. "Unsere diesbezüglichen parlamentarischen Initiativen wurden von Rot und Schwarz abgelehnt." Nun wolle aber bekanntlich die Bank Austria die Kundendaten nach Italien auslagern.

Es müsse seitens der Republik Österreich unmissverständlich klargestellt werden, so Weinzinger, "dass für in Österreich tätige Banken grundsätzlich die Kundendaten nur in Österreich verwaltet werden dürfen und österreichisches Recht gilt." Zudem müsse alles daran gesetzt werden, dass es zu keinen schwerwiegenden Mängeln bei der Datensicherheit komme. "Die Kunden der Bank Austria müssen weiterhin sicher gehen können, dass ihre Daten sicher sind und es zu keinen ungesetzmäßigen Zugriffen kommen kann."

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