WdF: "Gewerkschafter sollen endlich an den Verhandlungstisch!"

Manager fordern Ergebnisse statt Impertinenz von Lehrervertretern

Wien (OTS) - Wie weit soll man den Lehrer-Gewerkschaftern und
ihrem gebetsmühleartigen "Njet" noch entgegen kommen? So reagiert das Wirtschaftsforum der Führungskräfte (WdF) auf die Absage der Lehrer-Gewerkschaft an Unterrichtsministerin Dr. Claudia Schmied. "Eine Stunde mehr in der Schule statt zu Hause zu verbringen, ist in Zeiten der schlimmsten Wirtschaftskrise wohl zumutbar", meint dazu KR Viktor Wagner, stv. Vorsitzender des WdF. Wagner zeigte sich auch besorgt über die Folgen dieser Verweigerungshaltung: "Mit dieser Haltung erweist die "Interessensvertretung" nicht nur dem Bildungssystem, sondern auch all jenen Lehrern, denen es um die Schüler und nicht die eigenen Privilegien geht, einen Bärendienst. Auch engagierte Pädagogen sehen sich plötzlich - durch das Wirken der Standesvertretung (!) - als Betonierer verunglimpft".

Geht es den Gewerkschaftern um Lösungsbereitschaft oder um Modernisierungs-Verhinderung? "Wenn an der Ausbildung nicht unsere Zukunft hinge, wäre der automatische Ablehnungsreflex der Gewerkschaft skurril, so schadet er der Modernisierung unseres Bildungssystems", heißt es bei der Führungskräfte-Organisation weiter: Für Österreichs größten unabhängigen Manager-Verband braucht man sich bei dieser weltfremden Impertinenz nicht zu wundern, dass Lehrer-Pragmatisierung und Direktoren ohne Personalhoheit von immer mehr Bürger als das gesehen werden, was sie sind: "Unzeitgemäße Reservate, die ausgerechnet die Volksbildner vom wirtschaftlichen Denken abschotten", so Wagner abschließend.

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