Grüne Breitseite gegen Wiens Festwochen-Musikchef.

Anfrage wegen häufiger Abwesenheit, Marginalisierung des Musikprogramms und Gage.

Wien (OTS) - Harte Bandagen der Wiener Grünen gegen Stéphane Lissner, den Musikchef der Wiener Festwochen. Wie NEWS in seiner morgen erscheinenden Ausgabe berichtet, thematisiert Kultursprecherin Marie Ringler in einer Anfrage an Kulturstadtrat Andreas Mailath Pokorny (SPÖ) Lissners häufigen Abwesenheiten, die Marginalisierung des Musiktheaterprogramms, das "binnen Kurzem zur Randerscheinung" geworden sei, sowie seine Gage. Lissner ist im Hauptberuf Intendant der Mailänder Scala.

NEWS zitiert aus der Anfrage: "Welche Auswirkung hat diese Doppelbelastung Ihrer Meinung nach auf die künstlerische Arbeit von Herrn Lissner? (...) In den letzten Jahren wurde Stéphane Lissner zudem angelastet, dass unter seiner Leitung in Wien nur wenige Musikproduktionen verwirklicht wurden (...) Dem Vernehmen nach soll Lissner über einen Vertrag ohne Anwesenheitspflicht in Wien verfügen. Sein Vorgänger Hans Landesmann erhielt in dieser Funktion 800.000 Schilling Aufwandsentschädigung plus 80.000 Schilling Repräsentationsspesen. Für diese Remuneration war er allerdings ausgesprochen aktiv und präsent im Kulturleben der Stadt. Erhält Stéphane Lissner eine vergleichbare Gage? Wenn ja, halten Sie diese angesichts seiner Abwesenheit in Wien für angemessen? Wenn nein, wie hoch ist diese?"

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