Belakowitsch-Jenewein: Länder-Gelder für die Kassen müssen gebündelt werden

FPÖ verlangt Kompetenzen und Finanzen des Gesundheitssystems mittels Zusammenlegung der Kassen zu optimieren

Wien (OTS) - "Länder-Gelder um der Kassenmisere entgegen zu
wirken: Ja - aber dann bitte alles in einen Topf!", sagt FPÖ-Gesundheitssprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein zu den heutigen Aussagen vom Vizepräsidenten der Wiener Ärztekammer, Johannes Steinhart.

Die FPÖ sehe in der Beschreitung eines fundierten Lösungsweges, die Kassen zu sanieren, einzig die Möglichkeit, endlich die Finanzierung aus einer Hand umzusetzen, so Belakowitsch-Jenewein. Einen Zusammenlegung der Kassen sei letztendlich das Gebot der Stunde, um die überbordenden Verwaltungskosten in den Griff zu bekommen. Zudem müssten endlich gleiche Leistungen für alle Patienten in Österreich sichergestellt werden, was dadurch umsetzbar werde. Auch der unzumutbare Umstand, dass Patienten zwischen Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten hin und her geschickt werden, müsse beendet werden.

"Die FPÖ fordert die Offenlegung aller Zahlen der Länder. Die Kosten des Landesbudgets müssen denen des Kassenbudgets gegenübergestellt werden", erklärt die freiheitliche Gesundheitssprecherin.

22 Sozialversicherungsträger in einem kleinen Land wie Österreich seien zudem eindeutig überproportional. Belakowitsch-Jenewein betont mit Nachdruck die Forderung nach einer Bündelung der Kompetenzen und Finanzen im heimischen Gesundheitssystem, um die gesundheitliche Versorgungssicherheit für die Österreicher auf eine lange Dauer aufrecht erhalten zu können.

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