BZÖ-Stadler: Wer nicht wählt, wählt die EU-Knechtschaft

Wien 2009-04-15 (OTS) - Angesichts der dramatischen Eurobarometer-Umfrage, wonach sich wahrscheinlich nur 21 Prozent der Österreicher an der EU-Wahl beteiligen wollen, appelliert BZÖ-Europasprecher Mag. Ewald Stadler an die Österreicherinnen und Österreicher, sich an dem europäischen Urnengang zu beteiligen. "Wer nicht wählt, der wählt die EU-Knechtschaft", so Stadler. Europa sei zu wichtig, um aus eigener Verdrossenheit über die Abgehobenheit und Bürgerferne der EU die Wahl zu verweigern. "Wer Glühbirnenverbot, Mogelverpackungen, das Verbot der Anrede Frau, aber auch wirklich wichtige Themen wie das Versagen in der Krise oder die enorme Korruption ablehnt, der muss ein Zeichen setzen und das BZÖ in der Wahlkabine unterstützen", so Stadler.

Die Mehrheit der Österreicher stehe dieser jetzigen EU kritisch gegenüber. Hier mittels Wahlverweigerung zu protestieren, sei genau der falsche Weg und stärke die "hurra-europäischen Kräfte" im EU-Parlament. In einer Demokratie könne man Veränderung nur an der Wahlurne erzwingen. Wenn die Partei der Nichtwähler, wie zu befürchten, die absolute Mehrheit habe, werde nichts erreicht, sondern viel verschenkt. Die EU habe in der Krise versagt, das zeige auch das deutlich gesunkene Vertrauen in die EU-Institutionen. Nur noch 45 Prozent der Befragten gaben an, Vertrauen in das Europäische Parlament zu haben, im Herbst waren es noch 51 Prozent. Der EU-Kommission vertrauen überhaupt nur mehr 42 Prozent der befragten Europäer gegenüber 51 Prozent im Herbst 2008. "Nur EU-Knechte stimmen automatisch zu. Wer für Österreich und die Bürgerrechte eintritt, der muss bei der Wahl seinen Protest mit seiner Stimme klar zum Ausdruck bringen", so Stadler abschließend.

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