SP-Krotsch fordert Einkommensgerechtigkeit für Frauen

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit muss umgesetzt werden

Wien (SPW) - "Der heutige Equal Pay Day (Tag des gleichen Einkommens) zeigt einmal mehr, dass die Schließung der Einkommensschere eines der dringlichsten Anliegen der Frauenpolitik ist. Denn in Österreich müssen Frauen um 73 Werktage länger arbeiten, um auf das gleiche Gehalt zu kommen wie ihre männlichen Kollegen. Dieses Faktum ist nicht zu akzeptieren! Darum fordern die Wiener SPÖ Frauen: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!", stellte die Frauensekretärin der Wiener SPÖ, LAbg. Nicole Krotsch am Mittwoch fest.****

Für die sozialdemokratische Frauenpolitik ist die Bekämpfung der Einkommensschere ein zentrales Anliegen: "An oberster Stelle der Maßnahmen stehen eine grundlegende Umverteilung der unbezahlten Arbeit, die Einführung von Quoten, sowie eine Offenlegung der Gehälter. Nur damit kann bei der Entlohnung für mehr Transparenz gesorgt werden", betonte Krotsch. In Wien werde alles dafür unternommen, um Frauen ein selbstbestimmes Leben ermöglichen zu können. So sei die Einkommensschere im bundesweiten Vergleich in Wien am geringsten: In Wien verdienen unselbstständig erwerbstätige Frauen im Schnitt um 22,5 Prozent weniger als Männer, bundesweit beträgt die Differenz 41 Prozent. "Die Wiener Frauenpolitik zeichnet sich durch ein hohes Qualifikationsniveau von Frauen aus, durch ganztägige Kinderbetreuungseinrichtungen, durch viele vollzeitbeschäftigte Frauen und durch einen hohen Männeranteil in Karenz. All diese Faktoren sind für die vergleichsweise niedrige Einkommensschere in Wien verantwortlich", so die Frauensekretärin.

Auch die zahlreichen Aus- und Weiterbildungsprogramme für Frauen und WiedereinsteigerInnen, sowie aktive arbeitsmarktpolitische Maßnahmen beweisen, dass in Wien die Gleichberechtigung seit jeher ernst genommen werde. Darum sei hier auch die Frauenerwerbsquote die höchste in ganz Österreich. "Die Wiener Frauenpolitik ist vorbildlich und kämpft stets und in allen Belangen für die Gleichberechtigung der Geschlechter. Darum werden wir uns weiterhin mit voller Kraft für die Schließung der Einkommensschere einsetzen. Denn für gleiche Arbeit muss es den gleichen Lohn geben!", schloss Krotsch. (Schluss) nk

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