Grüne Insel Irland mit Elektro-Autos auf Überholspur

Krismer: Niederösterreich muss aus den Startlöchern!

St.Pölten (OTS) - Am 3. April unterfertigten der teilstaatliche Energieanbieter Irlands ESB und der Autokonzern Renault-Nissan ein Abkommen zur Einführung von Elektro-Autos. Dabei verpflichtet sich Renault-Nissan zur Bereitstellung vergünstigter Elektroautos und ESB muss die Infrastruktur binnen 2 Jahren bereitstellen. In Zeiten einer Wirtschaftskrise die richtige Alternative, meint die Grüne Wirtschafts- und Umweltsprecherin Helga Krismer. "Verschrottungsprämie einerseits und Mini-Projekte des Klimafonds in Sachen Elektroauto wie in Vorarlberg sind jämmerlich, angesichts der innovativen Kraft Österreichs", spricht Krismer die Automobil-Branche in Österreich ebenso an, wie die großen Stromanbieter. "Elektroautos brauchen eine passende Infrastrukur, die nur mit öffentlichen Geldern gebaut werden kann. Israel und Dänemark arbeiten auch bereits an der Umsetzung. Bei uns schlafen die Länder und der Bund in der Pendeluhr", ortet Krismer eine große wirtschaftliche und ökologische Chance für moderne Mobilität. "Ich erwarte mir insbesondere im Flächenland Niederösterreich Akzente der Regierung, aber auch seitens des Bundes. Ein Konsortium aus Stromanbietern wie Verbund und EVN hat die Kraft, Batteriewechselstellen wie Tankstellen aufzubauen. Partner in der Automobile-Branche sind zu finden", sieht Krismer die Zeit kommen, dass das Auto wie ein Handy abgerechnet wird. Das Auto wird kostengünstig zur Verfügung gestellt, ein Grundtarif und die laufenden Stromkosten werden bezahlt. "Schon jetzt ist die Technologie so weit, dass auch PendlerInnen ihre 30 bis 60 km am Tag problemlos mit Elektro-Autos bewerkstelligen könnten! In Österreich muss endlich wer das Ruder übernehmen. Die Stromanbieter sollten den Marktvorteil nützen", appelliert Krismer an die Stromanbieter, Landes- und Bundesregierung und an die Auto-Branche. "Arbeitsplätze schaffen ist möglich! Es muss den internationalen Beispielen endlich gefolgt werden, damit Mobilität bei versiegenden Ölreserven in Zukunft auch möglich ist", so Krismer abschließend.

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