FVMI: Spritpreise gegenüber Ostern 2008 um ein Viertel gesunken

Stabiles Spritpreisniveau in Österreich

Wien (OTS) - "Die Spritpreise in Österreich sind gegenüber Ostern 2008 um ein Viertel gesunken. Die österreichischen Treibstoffpreise befinden sich seit Wochen im Österreichweiten Schnitt auf einem relativ stabilen Niveau", so Dr. Christoph Capek, Geschäftsführer des Fachverbandes der Mineralölindustrie in Richtung ÖAMTC und weiter:
"Wenn der ÖAMTC von 'Richtpreisen’ spricht, dann muss darauf hingewiesen werden, dass es solche nicht gibt. Es existieren lediglich interne Preise innerhalb der Mineralölunternehmen, die sich nach Angebot und Nachfrage orientieren."

Der FVMI-Geschäftsführer weist auch den ständig wiederholten Vorwurf, die Mineralölunternehmen würden sich ein 'Körberlgeld’ verdienen, entschieden zurück: "Der Blick auf die letzten Wochen zeigt, dass von einem Euro Tankgeld in Österreich 57 Prozent in Form von Steuern und Abgaben an den Staat gehen. Etwa 34 Prozent beträgt der Einkaufspreis des Produktes am internationalen Markt und 9 Prozent sind für den Vertrieb, das Marketing, die Verwaltung und Instandhaltung sowie die Pächterprovisionen erforderlich. Den Mineralölunternehmen bleiben davon nur ca. 0,5 Cent pro Liter."

Mit dem Verkauf von Treibstoffen sei jedenfalls "in Österreich kaum etwas zu verdienen", so Capek. Die jüngste "OPAL"-Studie (Wood/Mackenzie) bringe die "sehr bescheidenen Tankstellen-Margen in Österreich deutlich zum Ausdruck - und zwar sowohl bei Eurosuper als auch bei Diesel. Neben Deutschland und Schweden rangiert Österreich am Ende der Skala. Die Gewinne der Mineralölunternehmen kamen 2008 insbesondere aus dem Explorationsbereich, und sicher nicht aus dem Tankstellengeschäft".

Über den FVMI

Der Fachverband der Mineralölindustrie (FVMI) ist eine bundesweite Fachorganisation im Bereich der Wirtschaftskammer Österreich und als gesetzliche Interessenvertretung Bindeglied zwischen Wirtschaft und Öffentlichkeit. Mitglieder sind österreichische Unternehmen, die Rohöl aufsuchen und fördern (upstream), in Pipelines transportieren (midstream) und in eigenen oder konzernverbundenen Raffinerien verarbeiten sowie Mineralölprodukte vertreiben (downstream).

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