Kogler zu Pröll: "Bankenpaket kein Supergeschäft für Österreicher"

Vereinbarungen zwischen Finanzministerium und Banken viel zu weich

Wien (OTS) - "Das Bankenpaket ist kein Supergeschäft für die Republik Österreich. Die Republik bekommt nur Geld für ihre Milliarden Kapitalbeteiligung, wenn die Banken eine Dividende an die Republik bezahlen können", erklärte der Budget- und Finanzsprecher der Grünen, Werner Kogler. "Wenn Banken Partizipationskapital bekommen, dann muss sichergestellt werden, dass das eingesetzte Steuergeld in letzter Konsequenz auch in echte Kapitalanteile für den Staat umgewandelt werden kann." Schließlich müßten die SteuerzahlerInnen die bestmöglichen Garantien für ihr Geld bekommen.

Die bekannt gewordenen Auflagen in den Einzelvereinbarungen der Republik und der Banken für die Bankmanagergehälter sind noch immer viel zu weich, stellte Kogler fest: "Es ist nicht erklärbar, warum ein Bankdirektor trotz Staatshilfe und nach Streichung der erfolgsabhängigen Komponenten noch immer als Grundgehalt ein Vielfaches vom Gehalt des Bundeskanzlers verdient."

Darüber hinaus seien die veröffentlichten Auflagen für begünstigte Banken zur verstärkten Kreditvergabe völlig schwammig und es ist unklar, wie die Einhaltung dieser Auflagen kontrolliert werden soll.

Rückfragen & Kontakt:

Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0004