VP-Hoch zu Fluglärm: Mit treffenderer Lärmmessung zu effizienteren Gegenmaßnahmen

Rabauken-Methoden der FPÖ helfen Bewohnern am Laaer Berg nicht

Wien (VP-Klub) - "Trotz gegenteiliger Versprechen der SP-Stadtregierung setzt sich die Beeinträchtigung der Lebensqualität in Wien durch den zunehmenden Fluglärm fort", kritisiert der Bezirksparteiobmann der ÖVP Favoriten, LAbg. Alfred Hoch. Statt alle im Mediationsverfahren vereinbarten Entlastungsmaßnahmen umzusetzen, vertröstet man die Bevölkerung am Favoritner Laaer Berg, obwohl die Stadt Wien direkt auf den Flughafen Wien Einfluss nehmen könnte. Diese Handlungsverweigerung sei für die Bewohner Favoritens, die besonders unter dem Fluglärm leiden, nicht mehr zumutbar. Es müssten daher endlich Entlastungsmaßnahmen gegen den Fluglärm getroffen werden, die diesen Namen auch verdienen.

Diese Trendwende müsse schon bei den Lärmmessungen beginnen. So müsse statt der herkömmlichen Methoden in Hinkunft die sogenannte "Sidney-Methode" verstärkt zum Einsatz kommen. Ein entsprechender Antrag wurde seitens der ÖVP bei der jüngsten Landtagssitzung eingebracht.

Bei dieser Art der Lärmmessung würden alle lauten Einzelschallereignisse gemessen, wodurch eine treffendere Aussage über die tatsächliche Lärmbelastung für die Bürger getroffen werden könnte. Durch die derzeit praktizierten Dauerschallpegelmessungen ließen sich keine so eindeutigen Rückschlüsse auf die subjektive Belastungssituation ziehen. "Mit dieser und ähnlichen Maßnahmen könnte das Vertrauen der Bevölkerung in den Mediationsvertrag wieder hergestellt werden. Dem müssen aber weitere darauf aufbauende Lärmsanierungsmaßnahmen sowie Flugstreckenverlegungen folgen", so Hoch.

Vehement sprach sich der Favoritner VP-Gemeinderat gegen den Politikstil der FPÖ aus. Eine so komplexe Materie wie den Fluglärm im politischen Rabaukenstil abhandeln zu wollen, sei nicht nur politischer Schwachsinn, sondern auch den Bewohnerinnen und Bewohnern am Laaer Berg gegenüber unfair. "Die Bewohner in dem betroffenen Gebiet wissen sehr genau, dass es einer Reihe qualitativer Maßnahmen bedarf, um den Lärm zu mindern. Einfach in regelmäßigen Aussendungen das Problem zu thematisieren und die Menschen zu verunsichern, reicht jedenfalls nicht aus, um die Lebensqualität in dem betroffenen Gebiet zu erhöhen", betont Hoch abschließend.

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