FSG-Haneder: Ja zur Vermögenssteuer - und zwar schnell!

Faktor "Arbeit" als einzige wirkliche Bezugsgröße zu hoch belastet.

Wien (FSG-NÖ) - "Dass Vermögen im Vergleich zum Faktor Arbeit zu wenig besteuert wird, ist schon lange eine Tatsache, auf die wir immer wieder hingewiesen haben", sagt FSG-NÖ-Vorsitzender und AKNÖ-Vizepräsident Hermann Haneder zur neu entflammten Diskussion um die Besteuerung von Vermögen. Den größten Betrag zum Abgabenaufkommen in Österreich leisteten die ArbeitnehmerInnen in Form von Sozialversicherungsbeiträgen, Lohnsteuern und Verbrauchssteuern. Haneder fordert daher die Verbreiterung der Basis für Steuern und Abgaben, um die nachhaltige Sozialstaatsfinanzierung zu gewährleisten. "Das Aufkommen vermögensbezogener Steuern beträgt in Österreich lediglich 0,5 % des Brutto-Inlands-Produktes", kritisiert Haneder und erklärt weiters: "Das ist nur ein Viertel des internationalen Niveaus." In hoch entwickelten Volkswirtschaften wie in den EU-15 betrage der Anteil der Steuern vom Vermögen durchschnittlich 2,1 % des BIP. In Großbritannien sei das Niveau der Vermögensbesteuerung fast 9-mal so hoch wie in Österreich.++++

Jeder Sparbuchbesitzer müsse auch Steuer zahlen, deshalb fordert Haneder eine rasche Anhebung der Vermögensbesteuerung auf zumindest

internationales Niveau.: "Gerade in Zeiten einer Krise noch ungeahnten Ausmaßes ist es notwendig, alle Register zu ziehen, um den sozialen Zusammenhalt nicht zu gefährden." FSG, 8. April 2009 Nr. 36

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