VP-Dworak: "Schulbus zu Fuß" auch für Wiener Kinder

Wien (VP-Klub) - "Mediziner beklagen, dass wir uns im Alltag zu wenig bewegen. Geradezu alarmierend finden Ärzte die Situation bei Kindern", so LAbg. Bernhard Dworak, ÖVP-Beauftragter für Fußgängerfragen. Der Bewegungsmangel und nebenbei die Fehlernährung der Kinder führt dazu, dass in Wien laut HELENA-Studie (2008) insgesamt 22,3 Prozent der Kinder als übergewichtig bezeichnet werden.

"Diesem Trend könnte man ganz leicht entgegenwirken, indem man die Bewegung von Kindern und Jugendlichen fördert. Deshalb initiieren wir das Projekt ’Schulbus zu Fuß’ auch für Wiener Kinder", so Dworak.

Kreative Mobilität für Kinder

Im Jahre 2007 hat Eisenstadt mit dem Pedibus an der Volksschule in St. Georgen, einem Stadtteil Eisenstadt, dieses Konzept bereits umgesetzt. "Durch die Einführung des Pedibusses in St. Georgen konnten wir den Zubringerverkehr rund um die Schule um 60 Prozent reduzieren. Neben der Bewegung ist auch der soziale Aspekt des gemeinsamen Weges ein wesentlicher und positiver Punkt. Ich kann dieses Projekt nur weiter empfehlen", so Josef Christian Schmall, Vizebürgermeister von Eisenstadt.

Schulbus zu Fuß

Der "Schulbus zu Fuß" ist ein Bus mit einer vorgegebenen Route, mit einem fixen Fahrplan und mit Fahrgästen - das ganze aber ganz umweltfreundlich zu Fuß. Der "Schulbus" holt die Kinder in einem von Erwachsenen geführten "Autobus zu Füßen" von den Haltestellen ab, begleitet die Kinder bis zum Kindergarten bzw. Schule und bringt sie danach wieder zurück nach Hause.

Dworak: "Die positiven Auswirkungen des ’Schulbusses zu Fuß’ sind umfangreich. Der Fußweg fördert die Gesundheit der Kinder, trägt zur Reduktion des Verkehrs rund um die Schulen bei und fördert eine umweltfreundliche Mobilität."

ÖVP Wien LAbg. Monika Riha kann dem nur beipflichten. "Die Bewegung ist nicht nur wichtig für die Gesundheit, sonder fördert auch die Entwicklung der Kinder. Die Kinder haben durch den ’Schulbus zu Fuß’ die Möglichkeit, ihr Grätzel kennen zu lernen und werden im Bereich Verkehrssicherheit geschult. Ich kann mir dieses Projekt auch für Kinder im Kindergarten vorstellen", so Riha.

"Wir werden hier eine breite Information starten und uns für Projektgruppen an Wiener Schulen - bestehend aus Direktorinnen und Direktoren, örtlicher Polizei, Eltern und Verkehrsexperten -einsetzen, damit das Projekt ’Schulbus zu Fuß’ sowohl an der Peripherie in Wien aber auch in dicht bebauten Gebieten möglichst bald realisiert werden kann", so Dworak abschließend.

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