FPÖ: kein Verständnis für geplante Schließung des Berufsbildungs- und Forschungszentrum für Blinde und Sehbehinderte

Hofer fordert Sozialminister auf, Einrichtung nicht zu schließen

Wien (OTS) - Das Berufsbildung- und Forschungszentrum für Blinde und Sehbehinderte, kurz BBFZ, soll geschlossen werden. Absolut nicht nachvollziehen kann dies der freiheitliche Behindertensprecher NAbg Ing. Norbert Hofer: "Das BBFZ hat in den vergangenen Jahren sehr viel getan, um blinde und sehbehinderte Menschen beruflich aus- und weiterzubilden. Zusätzlich würden vier sehbehinderte Mitarbeiter durch eine Schließung Ihren Job verlieren. Das alles gilt es zu verhindern."

"Ich habe kein Verständnis dafür, wenn hier der Rotstift angesetzt wird, während bei AUA, ÖBB und bei den Banken Milliarden vernichtet werden", kritisiert Hofer. Ich fordere daher den Sozialminister dringend auf, diese Einrichtung nicht zu schließen."

Das BBFZ ist eine Einrichtung des Bundessozialamts und wurde 2001 gegründet und steht auch Betroffenen aus den Bundesländern offen. Es galt bisher als führendes Dienstleistungsunternehmen in Österreich, wenn es darum ging, blinden und sehbehinderten Menschen ein selbständiges Leben zu ermöglichen. "Wenn das BBFZ geschlossen wird, so geht eine einzigartige Kompetenz verloren und daher gilt es alles zu tun, um dies zu verhindern", appelliert Hofer.

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