Kaiser fordert Umdenken der Regierung: "Umverteilung jetzt!"

Über Zuwachssteuer Anteil der Vermögensbesteuerung an EU-Schnitt anheben, um Mindestsicherung und Gesundheitsversorgung zu finanzieren.

Klagenfurt (SP-KTN) - "Arbeit entlasten, Vermögen besteuern", lautet die Forderung von Kärntens Gesundheitsreferent LR Peter Kaiser, der damit den steirischen Landeshauptmannes Franz Voves in der Diskussion um eine Vermögenszuwachssteuer unterstützt.

Und Kaiser untermauert diese Forderung mit klaren Fakten: "Während die Vermögenssteuer in Österreich nur 0,5 des Bruttoinlandsproduktes ausmacht, sind es im EU-Durchschnitt 2,1 Prozent." Daher fordert Kaiser eine entsprechende Anpassung über eine Zuwachssteuer.

Entscheidend für diese Überlegungen sei die Frage der sozialen Gerechtigkeit. "In den letzten 15 Jahren ist das Vermögen gestiegen, die Reallöhne im Vergleich dazu aber gesunken!" Derzeit müssten Österreichs Arbeitnehmerinnen und Arbeiternehmer für 90 Prozent des gesamten Steueraufkommens sorgen. Lediglich 5 Prozent werden aus der Vermögensbesteuerung lukriert. "Eine Umverteilung zur Entlastung der Arbeit ist dringend notwendig", fordert Kaiser ein Umdenken der Bundesregierung. Entsprechende Maßnahmen dafür müssten rasch passieren. Auch, um so wichtige Bereiche wie Mindestsicherung und eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung für alle finanzieren zu können.

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