Trautes Heim - Unglück allein

Allianz empfiehlt Häuslbauern Risiko-Absicherung gegen höhere Gewalt

Wien (OTS) - "My home is my Schlamassel" - zu dieser Erkenntnis gelangte nicht nur der idealistische Häuslbauer Herbert Krcal alias Roland Düringer in "Hinterholz 8". Auch auf die echten Bauherren lauern zahlreiche Risiken, gegen die sie sich unbedingt absichern sollten.

Bauwesenversicherung - oft vergessener Rettungsanker

Fix und fertig steht der Keller endlich da, für die Familie sind die Baustellenbesuche am Wochenende erfreuliche Pflichttermine. Doch diesmal treibt es den Bauherren die Tränen in die Augen: Der Keller steht unter Wasser, mittendrin die Baumaterialien, doch das ist noch das kleinere Übel. Das wirklich Schlimme daran ist, dass durch ein außergewöhnliches Naturereignis - heftiger Sturm und starke Regenfälle - auch die zur Montage vorbereiteten Fertigteil-Wände unbrauchbar geworden sind. Wer soll das bezahlen?

"Wenn das Schadenereignis unvorhersehbar eingetreten ist und die Fertigteil-Wände ausreichend abgedeckt waren, kommt eine Bauwesenversicherung für den Schaden auf", erklärt Allianz Service-Experte Mag. Xaver Wölfl. "Aber leider wissen viele Bauherren nicht, dass es eine Bauwesenversicherung gibt und müssen den Schaden selbst tragen." Denn im Rahmen einer üblichen Rohbauversicherung seien derartige Schäden nicht gedeckt.

Achtung - höhere Gewalt!

Auch die Fertighaus-Firma ist möglicherweise aus dem Schneider, wenn sie die notwendigen und zumutbaren Schutzmaßnahmen für Baumaterial und Wände getroffen hat. Wenn niemand mit dem für diese Gegend und Jahreszeit untypischen Sturm rechnen konnte, durch den die Schutzfolien zerstört wurden, ist höhere Gewalt schuld am Schaden. Und wenn in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Firma die Haftung für Schäden durch höhere Gewalt ausgeschlossen ist, bleibt der Häuslbauer selbst auf dem enormen Schaden sitzen. Die Baufirma kann daher den Bauherrn ein zweites Mal für die Fertigteil-Wände zur Kasse bitten.

Wer haftet - wer zahlt?

Zu Problemen bei Haftungsfragen kommt es immer wieder, wenn zum Beispiel gleichzeitig mehrere Professionisten auf der Baustelle arbeiten und nach einem Schaden nicht mehr festgestellt werden kann, wer ihn tatsächlich verursacht hat. "Es gibt aber auch Fälle, in denen zwar die Verschuldensfrage klar ist, der Bauherr aber trotzdem selbst in die Tasche greifen muss, weil der Handwerker entweder nicht ausreichend oder überhaupt nicht haftpflichtversichert ist -beispielsweise, wenn er keine Prämien bezahlt hat", weiß der Allianz Experte. Auch in solchen Fällen deckt die Bauwesenversicherung den Sachschaden an der Bauleistung.

Wichtig ist jedenfalls, dass der Bauherr als Versicherungsnehmer selbst die Bauwesenversicherung abschließt, denn nur dann hat er die Rechte aus dem Versicherungsvertrag sowie das versicherte Interesse an der Bauleistung für sich selbst, den Bauunternehmer und die Bauhandwerker abgedeckt. Die Prämie kann der Bauherr im Rahmen von Werkverträgen anteilig im Verhältnis der Auftragswerte den bauausführenden Unternehmen weiterverrechnen - also z.B. 50% der Fertighausfirma für den Rohbau, 10% dem Installateur etc. Solche Verträge sind in der Branche üblich und geben allen Beteiligten finanzielle Sicherheit für den Ernstfall. "Darüber hinaus kann ein Schadenfreiheits-Rabatt gewährt werden, durch den bei völliger Schadenfreiheit während der gesamten Versicherungsdauer bis zu 30% der Prämie rückvergütet werden", verrät Mag. Xaver Wölfl.

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