Einladung zur Pressekonferenz: Präsentation: Erster Österreichischer Patientenbericht Angststörung und Depression

Wien (OTS) - Angststörung und Depression gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Zumindest jeder 10. Patient, der einen Hausarzt aufsucht, leidet unter einer behandlungsbedürftigen Depression, manche Schätzungen sprechen sogar von jedem 4. Patienten. Leider haben psychische Erkrankungen in der Öffentlichkeit noch immer nicht den Stellenwert, der ihnen angesichts ihrer Häufigkeit zukommen sollte. Zudem zählen sie zu den wichtigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit und Frühpension. Der Erste Österreichische Patientenbericht Angststörung und Depression 2009 hat die subjektiv empfundenen Wünsche und Bedürfnisse von Betroffenen ermittelt und spiegelt ihre aktuelle Situation wider. +++

Bei Angststörung und Depression handelt es sich um Erkrankungen, die sehr eng miteinander verbunden sind. Denn mit einer Depression gehen oftmals Zwänge, soziale Phobien oder auch generalisierte Ängste einher, die das Leben der Betroffenen stark belasten. Dabei ist nicht nur eine genetische Prädisposition die Ursache für das Leiden. Stress, sozialer Druck und Probleme in der Familie sowie Arbeit können zu extremen Beeinträchtigungen des psychischen Wohlbefindens von Menschen führen. Knapp die Hälfte (49 Prozent) der im Rahmen des Ersten Österreichischen Patientenberichtes befragten Personen gab an, dass sie schlecht bzw. sehr schlecht mit ihrem Krankheitszustand leben. Starke Einschränkungen sind auch im Berufsleben der Betroffenen bemerkbar. Laut Umfrage sind rund 56 Prozent der Teilnehmer aufgrund ihrer Erkrankung berufsunfähig, 23 Prozent in Frühpension.

Im Rahmen dieser Pressekonferenz werden die erhobenen Daten des Ersten Österreichischen Patientenberichtes Angststörung und Depression präsentiert. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, die Situation der Patienten zu verbessern sowie Therapie- und Versorgungsstrukturen zu optimieren.

Diese Zielsetzung wird auch anlässlich der 9. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (ÖGPP), die vom 22. - 25. April in Gmunden stattfindet, in zahlreichen Vorträgen und Symposien behandelt.

Sprecher

  • Mag. Hanns Kratzer, Geschäftsführer PERI Consulting
  • Prim. Univ.- Prof. Dr. Michael Musalek, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie
  • Dr. Barbara Degn, Präsidentin der Wiener Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin
  • Mag. Dr. Hans Jörg Schelling, Vorstandsvorsitzender des Hauptverbandes der Österreichischen Sozialversicherungsträger (angefragt)
  • MR Dr. Walter Dorner, Präsident der Österreichischen Ärztekammer
  • Hon. Prof. Dr. Robert Schlögel, Sektionschef Bundesministerium für Gesundheit, Sektion II
  • Mag. Alexander Müller-Vonderlind, Lundbeck Österreich

Moderation: Univ. Prof. Dr. Anita Rieder, Institut für Sozialmedizin der Medizinischen Universität Wien

Wann: 20. April 2009, 10:00 Uhr Ort: Presseclub Concordia, Bankgasse 8, A-1010 Wien Anfahrt: U3 bis Station Herrengasse, Aufgang Minoritenplatz oder über den Ring, mit den Linien 1,2 und D bis Haltestelle Burgtheater

Um Anmeldung unter pr@welldone.at bzw. 01/402 13 41-12 wird gebeten. Wir freuen uns darauf, Sie bei der Pressekonferenz begrüßen zu dürfen!

Die in diesem Pressetext verwendeten Personen- und Berufsbezeichnungen treten der besseren Lesbarkeit halber nur in einer Form auf, sind aber natürlich gleichwertig auf beide Geschlechter bezogen.

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