Kärntner Zukunftsprogramm in Wien präsentiert

LH Dörfler: Soziales Kärnten weiterentwickeln und Arbeit schaffen sind Kernaufgaben

Wien, Klagenfurt (LPD) - Nach seiner Angelobung zum
Landeshauptmann informierte Gerhard Dörfler heute, Dienstag, im Wiener Cafe Landtmann über das Arbeitsprogramm "Zukunft gestalten -stabil und verlässlich für Kärnten". Das soziale Kärnten weiterentwickeln und "Arbeit, Arbeit, Arbeit" nannte Dörfler als seine Kernaufgaben. "Es ist schön und spannend, Landeshauptmann des schönsten Bundeslandes zu sein", betonte er und stellte den zahlreich anwesenden Medienvertretern Kärnten als Zukunftsbundesland Österreichs sowie als Top-Standort für Wirtschaft und Tourismus vor.

Dörfler wies auf das 208 Mio. Euro große Infrastrukturpaket hin, das heuer in Kärnten umgesetzt werde. Als wichtige Maßnahmen, die er forcieren werde, nannte er die Neue Mittelschule und ein ganztägiges Bildungs- und Betreuungsangebot, die Dreiländer-Schi-WM "senza confini", den Jugend-1.000er und den Ausbau der Elektromobilität. Der Landeshauptmann hob viele Leistungen hervor, bei denen Kärnten Vorreiter sei: das verpflichtende Vorschulkindergartenjahr, Lehre mit Matura oder Forschung und Entwicklung, wo Kärnten bereits österreichweit an dritter Stelle sei. Dörfler informierte auch darüber, dass beim Klagenfurter Lakesidepark heuer die dritte Ausbaustufe in Angriff genommen werde.

Weiters strich der Landeshauptmann die umfassenden sozialen Leistungen Kärntens hervor. Mit den Billigdieseltankstellen des Landes und dem an über 20.000 Menschen ausbezahlten Kärntner Pendlergeld habe man eine massive Kaufkraftstärkung erzielt. Eine wichtige Entlastung für die Menschen sei auch der Kärntner Teuerungsausgleich, der bislang zweimal ausgezahlt wurde.

Im Bereich Infrastruktur stellte Dörfler das wichtige Projekt Koralmbahn näher vor. Als wesentlicher Teil der Baltisch-Adriatischen Verkehrsachse werde sie einen Gewinn für den Wirtschaftstandort Kärnten bedeuten. Ebenso gewinnen werde Kärnten mit den im Aufbau befindlichen Logistikzentren im Lavanttal und in Fürnitz bei Villach. Als Straßenbaureferent erinnerte Dörfler an die arbeitsplatzwirksame und konjunkturfördernde Bauoffensive, etwa mit dem Packausbau oder den zweiten Röhren von Katschberg- und Tauerntunnel. Erwähnt wurde auch, dass Kärnten bei Betriebsansiedlungen aus Italien am erfolgreichsten unter allen österreichischen Bundesländern ist.

Seine umfassende Kärntenpräsentation unterstrich der Landeshauptmann mit einem Kärnten-Video. Er stellte sich den Wiener Medienvertretern auch persönlich näher vor und berichtete über seinen Werdegang. Als Mann der Wirtschaft habe er auch immer in der Politik etwas machen und bewirken wollen, erklärte er. Auch eine Nachbetrachtung der Landtagswahl 2009 zog Dörfler im Rahmen der Pressekonferenz. Dabei hob er insbesondere hervor, dass sich alle Meinungsforscher und Prognosen in Bezug auf das Ergebnis geirrt haben.
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