Grüne Wien: Raidl-Vorstoß für Vermögenszuwachsteuer entspricht langjähriger Forderung der Grünen

Wien (OTS) - Der Sozialsprecher und Stadtrat der Grünen Wien,
David Ellensohn, begrüßt den Vorstoß von Böhler-Uddeholm-Chef Claus Raidl für die Einführung einer Vermögenszuwachssteuer. "Zahlreiche ExpertInnen und Organisationen angefangen von der OECD, der Caritas bis hin zur Armutskonferenz treten dafür ein, dass Erwerbseinkommen entlastet, große Vermögen aber stärker besteuert werden sollen. Nur so können in Zeiten der Krise die erforderlichen Budgeteinnahmen aufgebracht werden", so Ellensohn. "Nur wenige Länder können es sich leisten, dass sie sowohl ohne Erbschafts- und Schenkungssteuer auskommen, als auch auf Börsenspekulationssteuer und Vermögenszuwachssteuer verzichten. Der österreichische Staat verzichtet auf diese Steuereinnahmen und ist damit ein Steuerparadies für Superreiche. Es ist völlig unverständlich, warum die ÖVP diesen vernünftigen Vorschlag aus den eigenen Reihen reflexartig ablehnt. Denn es geht hier nicht um eine Neid-Debatte, sondern um simple Verteilungsgerechtigkeit."

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