VP-Stiftner zur Nutzung von Solarenergie: In Wien kein Grund für Jubelmeldungen

Wien (VP-Klub) - "Es ist wahrscheinlich der plötzliche starke Sonnenschein, der den Umweltausschuss-Vorsitzenden zu einer euphorischen Jubelmeldung über die Solarförderung in Wien animiert hat", reagiert ÖVP Wien Umweltsprecher LAbg. Roman Stiftner auf die heutigen Aussagen von SP-Gemeinderat Valentin.

Angesichts der Tatsache, dass Wien seit Jahren österreichweit Schlusslicht betreffend die jährlich neu verlegten Flächen von Solaranlagen ist, könne man wohl von keiner Erfolgsgeschichte der Solarförderung in Wien sprechen. Auch seine Erklärung, wonach die im Vergleich zu den Bundesländern größere Struktur des Wohnhausbestandes den Solarenergieeinsatz in Wien behindere, kann aus zwei Gründen als billige Ausrede enttarnt werden. Zum einen bestehe der Wohnhausbestand in Wien zur Hälfte aus Ein- und Zweifamilienhäusern und andererseits verfüge Wien über die weitläufigste Dachlandschaft und damit über das höchste zusammenhängende Potential an nutzbarer Solarfläche. Durch die solare Nutzung dieser Flächen könnte man durch eine entsprechend dotierte Förderung von Solaranlagen bei der Errichtung von neuen Wohnbauten, aber auch bei der Sanierung der Altsubstanz, die Anzahl der Solarflächen rasch steigern.

"Es ist schon erstaunlich, dass Gemeinderat Valentin die Solarförderung in Wien lobt, nachdem diese schon jahrelang im Kreuzfeuer der Kritik steht. Diese vorauseilende Beschönung eines umweltpolitischen Mankobereichs hilft vielleicht seiner Umweltstadträtin imagemäßig, aber das ist noch kein Beitrag dazu, dass die Solarenergie in Wien jene Bedeutung erhält, die ihr zustehen sollte", so Stiftner abschließend.

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