Schennach richtet Appell an alle Parlamente zum Verbot von Streubomben

Grüne: Bundesrat Schennach nimmt an der internationalen Parlamentarier-Konferenz in Addis Abeba teil

Wien (OTS) - Einen Appell an die Parlamentarier von mehr als 140 Staaten richtet der Bundesrat der Grünen, Stefan Schennach in Addis Abeba als Mitglied des Standing comitees "Peace and Security", das von Österreich maßgeblich mitinitiierte Abkommen zum Verbot von Streumunition und Streubomben. "Diese hinterhältigste Form einer Waffe, die verheerende Opfer unter der Zivilbevölkerung weltweit gefordert hatte, gehört sowohl in der Produktion, wie im Handel als auch im Gebrauch weltweit
geächtet", fordert Schennach ebenso wie eine ähnliche Ächtung und Verbannung der Anti-Personen-Minen. "Diese beiden Waffengattungen sind ein für allemal aus den Arsenalen der Armeen zu verbannen und zu vernichten."

Die 120. Versammlung der Interparlamentarischen Union in Addis Abeba, an der Schennach teilnimmt, berät auch den stufenweisen Abbau aller nuklearen Waffensysteme. Schennach begrüßte im Komitee "Peace and security" dieses gemeinsame Wollen, das durch die Erklärung des US-Präsidenten Obama in Europa nun ein Schritt realer wird. "Nukleare Waffen machen nicht sicherer sondern gefährden das Überleben der Menschheit. Alle Schritte zur effektiven Abrüstung, deren Kontrolle und dem gänzlichen Bann aller Versuche mit Nuklear-Waffen müssen eingeleitet werden. Damit kommen wir einer friedlichen und solidarischen Welt ein großes Stück näher. Darüber hinaus sollten die freiwerdenden Mittel in die Auswirkungen der globalen Wirtschafts-und Finanzkrise speziell in die wenigst entwickelten Staaten umgelenkt werden", fordert Schennach.

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