ARBÖ: Spritpreisalarm in der Ferienwoche

Diesel und Eurosuper entgegen Tendenz zu teuer

Wien (OTS) - In der Osterferienwoche werden die Spritpreise in Österreich eindeutig zu teuer angeboten. "Beim Tanken legt die Mineralölindustrie den Autofahrern derzeit ein gewaltiges Osterei", ist man beim ARBÖ überzeugt. Entgegen der Tendenz wird Sprit in Österreich zu teuer angeboten.

Seit Freitag sanken die Dieselpreise in Rotterdam kontinuierlich. Laut ARBÖ aber wanderten die Preise für Diesel in Österreich im Durchschnitt sogar um 2,3 Prozent hinauf. Geht es nach dem Rotterdamer Spotpreismarkt, so müsste Diesel sofort um ganze 3,6 Cent billiger angeboten werden.

Eurosuper ist am Rotterdamer Spotpreismarkt seit Freitag vergangener Woche um ganze 3,7 Prozent gesunken. Bei uns hingegen gingen die Durchschnittspreise für Eurosuper um nur 0,8 Prozent zurück. Eurosuper müsste daher um 1 Cent billiger angeboten werden, so der ARBÖ.

Laut ARBÖ verdient sich die Mineralölindustrie damit ein gewaltiges Körberlgeld an den Autofahrern. Schon vergangenen Mittwoch machte der Dieselpreis an den Zapfsäulen einen ungerechtfertigten Sprung nach oben - pünktlich zu Ferienbeginn. Der ARBÖ stellt sich die Frage, wie lange Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner noch zusehen will, wie Autofahrer in der Ferienzeit, in der manche auf das Auto angewiesen sind, derart abgezockt werden.

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