Brunner: Mitterlehner und Berlakovich schädigen Klimafonds

Grüne fordern frisches Geld für thermische Sanierung

Wien (OTS) - "Die Minister Mitterlehner und Berlakovich versuchen mit einem durchschaubaren Taschenspielertrick den Klimafonds zu schädigen. Damit dürfen sie aber nicht durchkommen", fordert die Energiesprecherin der Grünen, Christiane Brunner.
Die Klimafonds-Geschäftsführerin, Eveline Steinberger, meinte in einem Interview mit der Zeitung 'Kurier’, dass der Klimafonds für die thermische Sanierung mit 50 Millionen Euro belastet würde. "Obwohl die beiden Minister ausdrücklich versicherten, dass für die thermische Sanierung frisches Geld in die Hand genommen wird, scheinen sie jetzt doch in den Topf für Klimaschutzmaßnahmen zu greifen", so Brunner. "Es kann nicht sein, dass wir uns eine unsinnige Verschrottungsprämie leisten, aber für die thermische Sanierung der Klimafonds herhalten muss. Wir brauchen eine Sanierungsoffensive UND den Klimafonds mit seinen innovativen Projekten."

"Im Sinne von konjunkturbelebenden Maßnahmen, muss frisches Geld zur Verfügung gestellt werden. Gerade die Gebäudesanierung schafft Arbeitsplätze, stärkt die Wirtschaft, spart Energiekosten und ist daher für den Klimaschutz besonders wichtig", betont Brunner.

Rückfragen & Kontakt:

Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0002