Kunasek: Darabos muss Offiziersbrief veröffentlichen

Wien (OTS) - "Was die FPÖ immer schon befürchtet hat, bewahrheitet sich von Tag zu Tag aufs Neue: Ein Wehrdienstverweigerer ist nicht in der Lage eine Armee zu führen", kommentierte heute FP-NAbg. Mario Kunasek, Mitglied des Landesverteidigungsausschusses, die anhaltende Unfähigkeit des SPÖ-Verteidigungsministers. "Der Hilferuf der Generalstabsoffiziere, die sich mittels Brief an Darabos gewandt haben, darf nicht unkommentiert untergehen", sagte Kunasek.

Es sei daher unausweichlich, so Kunasek, dass der überforderte Minister den Landesverteidigungsausschuss mit dieser Materie befasse. "Ich fordere Darabos auf, besagten Brief dem Ausschuss vorzulegen", so Kunasek. Wenn sich loyale Generalstabsoffiziere zu so einem Verzweiflungsakt hinreißen ließen, dann müsse schon Feuer am Dach sein.

Die Aussage des Ministers, dass es keinen sachlichen Grund für diese Beschwerde gebe, könne bestenfalls ein Aprilscherz sein, so Kunasek. Denn das hieße nichts anderes, als dass ein Zivildiener mehr vom Heer verstünde, als eine Gruppe von Generalstabsoffizieren. Die Absurdität dieser Darabos-Aussage richte sich von selbst.

Offenbar sei die Einsatzfähigkeit des Bundesheeres massiv gefährdet, vermutet Kunasek. Anders sei es nicht zu erklären, dass Darabos diesen für ihn mehr als unangenehmen Offiziersbrief totschweigen wolle und die Unterzeichnenden mittels Befehl zum Stillschweigen vergattert habe. "Die FPÖ wird nicht zulassen, dass unser Heer kaputtgespart wird" schloss Kunasek.

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