FP-Gudenus: Passage am Karlsplatz bleibt weiterhin Schandfleck im Zentrum Wiens

Wien, 07.04.2009 (fpd) - Wie viele Ankündigungen und Versprechen haben wir schon von Häupl und Co gehört und wie oft wurde die Bevölkerung schon enttäuscht, fragt der Sicherheitssprecher der FPÖ Wien, LAbg. Mag. Johann Gudenus angesichts der ausufernden Drogenszene am Karlsplatz und im Bereich der Passage. Das Herunterspielen der Situation seitens der Wiener Rathaussozialisten und der Bezirks-ÖVP in Wieden ist blanker Hohn gegenüber all den Bürgern, die bereits seit zwei Jahrzehnten auf eine Lösung der Probleme warten.

Drogendealer, Bettlermafia und sonstige Gestalten tummeln sich tagtäglich in der unterirdischen Verbindung zwischen Oper und Karlsplatz umher, dabei ist der Karlsplatz mit rund 150.000 Verkehrsmittelbenutzern am Tag der größte Bahnhof Österreichs sowie auch Tourismusschwerpunkt. Die gescheiterte Drogenpolitik einiger realitätsfremder Sozialromantiker im roten Wien, die den Karlsplatz zum "größten Logistikzentrum für Drogenabhängige" gemacht haben, soll ihre Saat nun selber ernten und endlich eine ordentliche Lösung des Problems finden, so Gudenus, der weiter meint, dass es außerdem eine bodenlose Frechheit wäre, die Schuld bei der Frustration der vor Ort eingesetzten Exekutivbeamten zu suchen.

Die Sicherheitslage verschärft sich laut Passanten, Gewerbetreibenden und Polizei zunehmend.
Laut Statistik des Bundeskriminalamtes habt es im letzten Jahr 5000 Anzeigen gegen zwei bis dreihundert Substitol-Szenemitglieder am Karlsplatz gegeben. Davon sind rund 200 echte Problemfälle. Hingegen der Schönrederei von SPÖ, Bezirks ÖVP und dem Drogenkoordinator Dressel, sehen die Polizisten, die am Wiener Karlsplatz tätig sind, die Szene am Karlsplatz nicht unter Kontrolle. Der Handel mit Ersatzdrogen aus der Apotheke floriere regelrecht. Die vor Ort eingesetzten Polizisten berichten von einer gewaltbereiten Szene und davon, dass es auch immer wieder Verletzte unter den Polizisten gibt. Die Aggression gegenüber den Beamten steigt, Gewaltausbrüche kommen immer häufiger vor. Die Szenemitglieder tragen außerdem ganze Waffenarsenale mit sich, vom Totschläger zum Schlagring, Messer und sogar Hacken, empört sich der FPÖ-Sicherheitssprecher.

Die Rathaussozialisten lassen die Exekutive und auch die Wiener Bevölkerung mit diesem wichtigen Problem völlig alleine. Der Kuschelkurs gegen die Drogensüchtigen am Karlsplatz muss endlich eingestellt werde. Die Anhebung der Mindeststrafe bei Drogenhandel und Drogenbesitz, ein restriktiverer Umgang in der Suchtgiftprävention sowie bessere Ausrüstung und Verstärkung der polizeilichen Suchtgiftfahnder ist ein Gebot der Stunde. Für die als erfolgreich verkaufte Präventionsarbeit von Häupl und seinen Mannen wurden bisher Unmengen an Steuergeldern verpulvert, ohne je eine Veränderung zum Positiven zu erreichen. Nun müssen endlich zielführende Änderungen her, meint Gudenus abschließend. (Schluss) paw

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