Karlsböck: Ländervorstoß bei Pneumokokkenimpfung kommt spät

Wallner soll bei Parteifreund Pröll anklopfen

Wien (OTS) - Die heutige Forderung des Vorarlberger VP-Gesundheitslandesrates Wallner, die Pneumokokkenimpfung gratis für alle Kinder anzubieten, sei ein alter Hut, sagte FP-Ärztesprecher NAbg. Dr. Andreas Karlsböck. Bereits seit Jahren fordere die FPÖ diese wichtige Vorsorgemaßnahme für unsere Kinder.

Bedauerlicherweise seien alle diesbezüglichen FPÖ Initiativen bislang an ÖVP-Gesundheitsministerinnen gescheitert, erinnerte Karlsböck. Ausgegangen sei die Idee, alle Kinder vor den heimtückischen Pneumokokken zu schützen, vom damaligen FP-Gesundheitsstaatsekretär Waneck. Abgewürgt wurde sie von VP-Gesundheitsministerin Rauch-Kallat. Und abgewürgt wurde sie in Folge von VP-Gesundheitsministerin Kdolsky.

Es sei daher als rein populistische Aussage zu sehen, wenn jetzt ein ÖVP-Landesrat die Erstattung der Impfung fordere, so Karlsböck. Was dem von Wallner angegriffenen Minister Stöger vorzuwerfen sei, ist dass er mit Finanzminister Pröll schlecht verhandelt habe und daher keine acht Millionen Euro Pneumokokkenimpfgeld zur Verfügung habe. Vielleicht sollte Wallner das Gespräch mit seinem Parteifreund Pröll suchen und diesen unhaltbaren Zustand reparieren, so Karlsböck.

Nur um es nochmals in Erinnerung zu rufen: Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Slowakei, Spanien, Schweiz, UK, Ungarn, Tschechische Republik und die Türkei, erstatten den Impfstoff. Österreich nicht! Ein Armutszeugnis für das so oft hoch gelobte "Beste Gesundheitssystem der Welt", schloss Karlsböck.

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